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Section Control bei Laatzen

B6: Temposünder müssen ab Montag zahlen

Ab Montag müssen Temposünder auf dem 2,2 Kilometer langen B6-Abschnitt bei Laatzen mit Bußgeldbescheiden einrechnen

Ab Montag müssen Temposünder auf dem 2,2 Kilometer langen B6-Abschnitt bei Laatzen mit Bußgeldbescheiden einrechnen

Rethen/Gleidingen.Die Testphase des Streckenradars Section Control an der B6 bei Laatzen ist abgeschlossen. Wie das Innenministerium mitteilt, soll die Anlage am Montag, 14. Januar, in den regulären Betrieb übergehen. Ab dann werden Temposünder zur Kasse gebeten.

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Am 19. Dezember hatte Innenminister Boris Pistorius die Anlage, die einen 2,2 Kilometer langen Abschnitt der Bundesstraße bei Gleidingen und Rethen überwacht, in Betrieb genommen. Die Eichung und Zulassung hatte sich zuvor mehrere Jahre lang hingezogen. In den ersten Wochen wurde die neuartige Abschnittskontrolle in einer Testphase betrieben, in der Geschwindigkeitsübertretungen zwar festgestellt, aber nicht geahndet wurden. Ab Montag müssen sich Autofahrer darauf einstellen, bei zu hohem Tempo Bußgeldbescheide zu erhalten.

Anlage zunächst für Pilotzeitraum in Betrieb

Die Anlage wird zunächst für einen Pilotzeitraum von 18 Monaten betrieben, der am 30. Juni 2020 endet. Mit Section Control werden erstmals in Deutschland Geschwingkeitsüberschreitungen über einen längeren Streckenabschnitt erfasst und geahndet. Die Anlage überwacht den Verkehr auf der B6 lediglich in Fahrtrichtung Hannover.

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Während der vierwöchigen Testphase standen laut Ministerium die Funktionsfähigkeit der Anlage sowie die technischen Abläufe bei der Übermittlung der Verstöße und Arbeitsabläufe im Fokus. Unter anderem sei es um die Zusammenarbeit zwischen der Polizei, dem Betreiber der Anlage und der Region als Bußgeldbehörde gegangen.

Von Johannes Dorndorf

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