Grasdorf

Den Dorfspaziergang gibt’s jetzt auch als Faltblatt

Helmut Flohr hat den auf einer Tafel am Brunnen festgehaltenen Dorfspaziergang jetzt auch ausführlich in einem Faltblatt beschrieben.

Helmut Flohr hat den auf einer Tafel am Brunnen festgehaltenen Dorfspaziergang jetzt auch ausführlich in einem Faltblatt beschrieben.

Grasdorf. Die Geschichte Grasdorfs und seiner historischen Gebäude kennt wohl niemand so gut wie Helmut Flohr: Der 86-Jährige hat nicht nur etliche Bücher und Aufsätze über seinen Heimatort geschrieben, sondern führt immer wieder auch Gruppen, darunter auch viele Schüler, durch das Dorf. Jetzt hat Flohr einen solchen Rundgang in einem Faltblatt festgehalten, das in Kürze an mehreren Stellen in Grasdorf und Laatzen-Mitte zur kostenlosen Mitnahme ausliegen soll.

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„Ich möchte Mitbürgern mein Wissen weitergeben, so dass auch Laien eine Führung durch den Ort machen können“, sagt Flohr über seine Motivation für die Broschüre, die er selbst finanziert hat. Gedacht sei sie als Ergänzung zu der Informationstafel am Thie-Brunnen, die der Grasdorfer vor einem Jahr der Öffentlichkeit übergeben hat: Auf der Tafel wird die Bedeutung und Geschichte des Thieplatzes als früherem weltlichem Mittelpunkt des Dorfes erläutert, ergänzt um einen Dorfspaziergang, den Flohr nun in seinem Faltblatt näher ausführt.

Am Thiebrunnen hängt die vor einem Jahr aufgestellt Informationstafel über Grasdorf

Am Thiebrunnen hängt die vor einem Jahr aufgestellt Informationstafel über Grasdorf.

In knappen Worten beschreibt Flohr 20 Stationen in Grasdorf – von der St.-Marien-Kirche über die unterschiedlichen Hofstellen bis hin zun Leinebrücken. So erfahren die Spaziergänger vieles über die Bauweise, das Baujahr und die Besonderheiten der jeweiligen Bauwerke. Über die Hofstelle Neuer Schlag 9 etwa heißt es „Typischer Dreiseithof ... Im Vergleich zu anderen Höfen mit ,modernem’ 2-geschossigen Backsteinwohnhaus ausgestattet“, der Ostmeyer-Hof (Am  Thie 7) wird beschrieben als „Gehöft des Vollmeiers Nr. 3. Zweigeschossiges Fachwerkhaus von 1845 mit massivem Westgiebel und historischer Haustür... Stall und Scheune 1943 abgebrannt und 1944/45 neu wieder aufgebaut“.

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Mehr Platz räumt Flohr der „eleganten“ Leinebrücke am  Wasserwerk ein – „ein seltenes Beispiel aus der Zeit als Beton- und Stahlbetonkonstruktionen noch in den Anfängen steckten“, wie er am Rande bemerkt. Und ganz nebenbei erfährt man, wo Grasdorfs wohl ältestes Fachwerkhaus (Am Thie 10) steht.

Auslegen will Flohr das Faltblatt im Café Am Südtor, im Hotel Haase, im Naturschutzzentrum Alte Feuerwache und in der Rathaus-Information in Laatzen-Mitte. Erhältlich ist sie auch bei Helmut Flohr selbst: Langer Brink 16. Gedruckt sind 500 Exemplare.

Von Johannes Dorndorf

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