Verletzte auf Messeschnellweg

B 6 bei Laatzen: Betrunkener Autofahrer ohne Führerschein rammt Wagen

Auffahrunfall auf dem B6-Zubringer zum Messeschnellweg Richtung Hannover: Drei Männer wurden am späten Freitagabend in Laatzen verletzt.

Auffahrunfall auf dem B6-Zubringer zum Messeschnellweg Richtung Hannover: Drei Männer wurden am späten Freitagabend in Laatzen verletzt.

Laatzen. Sie hatten wohl Glück im Unglück: Bei einem Auffahrunfall auf der Bundesstraße 6 Richtung Norden in der Auffahrt zum sogenannten Messestutzen und unweit von Ikea sind am späten Freitagabend drei Menschen leicht verletzt worden. Eines der Fahrzeuge hatte sich sogar überschlagen. Wie die Polizei mitteilte, spielte bei dem Unfall Alkohol eine Rolle. Zudem ist der 26 Jahre alte mutmaßliche Unfallverursacher nicht im Besitz eines Führerscheins.

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Die Unfallmeldung erreichte die Polizei gegen 21.45 Uhr. Nach ersten Erkenntnissen waren der 26-jährige sowie sein gleichfalls aus Polen stammender 28 Jahre alter Beifahrer in einem Mercedes auf der B 6 unterwegs in Richtung Norden. Zwischen der Zu- und Abfahrt der B 443 und dem Messeschnellweg hatte der Mercedesfahrer dann in der lang gezogenen Linkskurve einen vor ihm fahrenden Toyota Auris links überholen wollen, was aber nicht gelang. Vielmehr prallte er mit dem rechten Frontteil seines Mercedes gegen den Toyota, an dessen Steuer ein 40-Jähriger aus Polen saß, der wiederum allein unterwegs war.

Polizei leitete mehrere Ermittlungsverfahren ein

Beide Fahrzeuge schleuderten gegen die rechte Schutzplanke, berichtete Polizeisprecher Marcus Schmieder. Der Mercedes kippte um und blieb auf dem Dach liegen. Um 22.12 Uhr wurde zusätzlich die Laatzener Feuerwehr alarmiert. Sie wurde aber nicht weiter benötigt. Niemand war im Fahrzeug eingeschlossen. Die drei Verletzten seien vor Ort behandelt worden. Der Verkehrsunfalldienst leitete mehrere Ermittlungsverfahren gegen den 26-Jährigen ein: wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahren ohne Fahrerlaubnis und fahrlässiger Körperverletzung.

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Der Sachschaden an den beiden Fahrzeugen wird auf rund 40.000 Euro geschätzt. Da sich die bisherigen Erkenntnisse auf die Aussagen der Unfallbeteiligten stützen, suchtdie Polizei weitere Zeugen. Speziell sucht die Polizei nach Ersthelfern, dienach Angaben der Unfallbeteiligten schon vor Eintreffen der Polizeiweiterfuhren. Diese werden gebeten, sich unter Telefon (0511) 1091888 zu melden.

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