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Projekt „Speakers Corner“

Schüler tragen ihre Gedanken öffentlich vor

Haltung zeigen und Meinung sagen: Die 13-jährige Kimberly trägt wie vor und nach ihr andere Jugendlichen von der Erich-Kästner-Oberschule, der Albert-Einstein-Schule und Viertklässler der Grundschule Ingeln-Oesselse tragen am Freitag beim Demokratie-leben-Projekt "Speakers Corner" in der Öffentlichkeit des Leine-Centers selbst verfasste Texte vor.

Haltung zeigen und Meinung sagen: Die 13-jährige Kimberly trägt wie vor und nach ihr andere Jugendlichen von der Erich-Kästner-Oberschule, der Albert-Einstein-Schule und Viertklässler der Grundschule Ingeln-Oesselse tragen am Freitag beim Demokratie-leben-Projekt "Speakers Corner" in der Öffentlichkeit des Leine-Centers selbst verfasste Texte vor.

Laatzen-Mitte.Ein Podest, Mikrofon und Lautsprecherboxen, fertig ist das Setting im Einkaufszentrum. Mehr als 20 Kinder und Jugendliche dreier Laatzener Schulen haben es am Freitag im geschäftigen Treiben des Leine-Centers genutzt um für den Abschluss des Workshop-Projektes „Speakers Corner“ ihre Gedanken und Texte öffentlich vorzutragen. Dabei zeigten sie außer Mut auch Haltung.

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In vielen Texten der Viertklässler aus Ingeln-Oesselse sowie der Albert-Einstein-Schüler und Erich-Kästner-Oberschüler ging es um Verständnis und Toleranz. „Ich verstehe die Welt nicht, das ganze System, die Gesellschaft“, lässt die 14-jährige Marie ihre fiktive Tagebuchschreiberin sagen. „Perfekt – ist man nicht, wenn andere es sagen, sondern ist nur ein Wort“, meint AES-Schülerin Luisa (14): „Sei einfach so, wie du bist und nimm dich an.“ Andere Schülerreden beschäftigten sich mit gesellschaftlichen Themen, Natur, der Angst vor Krieg und mit Politik. Die neunjährige Mia lobt den Frieden und die Demokratie, sorgt sich aber wegen US-Präsident Donald Trump (“Der will alles allein bestimmen“). Sie sei zunächst ganz schön nervös gewesen, gesteht sie. Aber nach mehren Auftritten im Lichthof fällt das Lesen den Schülern zusehens leichter.

Kinder können sich ausprobieren, Meinungen einnehmen, und querdenken lernen, sagt Udo Hetmeier vom Verein Jukus, der das aus Mitteln des Programms Demokratie leben finanzierte Projekt organisiert hat. Insgesamt sind bei dem Workshop-Projekt mit dem Rapper Spax in den Schulen mehr als 70 Texte entstanden.

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Ausgewählte und von einer Grafikerin gestaltete Kernaussagen der Schülertexte wie „Jeder ist schön“ „F#ck Fake Friends“ und „Angst ist (k)ein guter Begleiter“ wurden am Freitag außerdem als Postkarten verteilt und kostenlos auf T-Shirts gedruckt.

Von Astrid Köhler

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