Langenhagen

Airport unterstützt AWO-Projekt am Erlebnispark

Die vom Flughafen Hannover-Langenhagen zur Verfügung gestellten Möbel wurden bereits angeliefert. Ulrich Witt, Geschäftsführer des Kreisjugendwerks der AWO (links), und AWO-Mitarbeiter Ammar Ammar verrücken in den Containern einen der Tische.

Die vom Flughafen Hannover-Langenhagen zur Verfügung gestellten Möbel wurden bereits angeliefert. Ulrich Witt, Geschäftsführer des Kreisjugendwerks der AWO (links), und AWO-Mitarbeiter Ammar Ammar verrücken in den Containern einen der Tische.

Langenhagen. In den Containern auf dem Gelände des Interkulturellen Erlebnispark (IKEP) in Kaltenweide geht es voran: „Die Container verfügen nun über Strom- und Wasseranschlüsse“, berichtet Ulrich Witt, Geschäftsführer des Kreisjugendwerks der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Region Hannover. Diese hatte die Modulanlage dort für das Projekt Pfeifengras 76 „Ideen-Werkstatt für Kinder und Jugendliche“ aufgestellt. Am Wochenende öffnet das Team die Räume erstmals für die Öffentlichkeit, eine offizielle Eröffnung ist für Ende April geplant.

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Für die Inneneinrichtung erhält das Kreisjugendwerk jetzt Unterstützung vom Flughafen Hannover. Insgesamt sieben Tische, zwei Schränke, einen Medienschrank, einen Prospektständer und mehrere Kleinmöbel, darunter Stühle, sortierte der Flughafen aus und überlässt sie nun als Dauerleihgabe der AWO für Einrichtungen in Kaltenweide und Kleefeld. „Wir pflegen zur AWO eine langjährige Partnerschaft, unter anderem durch das jährliche Sommercamp“, sagt Michael Hesse, Flughafen-Bereichsleiter für Immobilien und Unternehmenskommunikation. „Und die ausrangierten Möbel sind eine Unterstützung auf andere Art und Weise.“ Flughafenmitarbeiter haben die Gegenstände bereits nach Kaltenweide transportiert.

Freuen sich über eine gute Zusammenarbeit: Mario Honkomp (von links), Karl-Heinz Dahlke, Michael Hesse vom Flughafen Langenhagen, Ulrich Witt, Geschäftsführer des Kreisjugendwerks der Arbeiterwohlfahrt, Jürgen Ostertag und Petro Podolskiy.

Freuen sich über eine gute Zusammenarbeit: Mario Honkomp (von links), Karl-Heinz Dahlke, Michael Hesse vom Flughafen Langenhagen, Ulrich Witt, Geschäftsführer des Kreisjugendwerks der Arbeiterwohlfahrt, Jürgen Ostertag und Petro Podolskiy.

Projekt-Leiter Witt zeigte sich dankbar für diese Unterstützung. „Bei Kinder- und Jugendeinrichtungen haben wir häufig das Problem, dass Geld für das Mobiliar fehlen“, sagt er. „Jetzt sind die Räume zwar nicht aus einem Guss gestaltet, aber sie sind zweckmäßig und robust.“

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Die Verantwortlichen des Airports können sich durchaus eine Wiederholung dieser Unterstützung vorstellen. „Wir fühlen uns unserer Nachbarschaft verpflichtet und wollen einen engen Kontakt pflegen“, sagte Hesse. „Und die Jugend ist ein Garant dafür, dass es in der Gesellschaft weiter geht.“ Deshalb sehe er dieses Projekt als besonders unterstützenswert an. Bei dem gemeinsamen Treffen mit den Mitgliedern des Kreisjugendwerks wurden erste Ideen über weitere Formen und Möglichkeiten der Unterstützung gesammelt.

Das Projekt-Team will nun möglichst schnell die Räume am IKEP fertigstellen. 120 Quadratmeter ist die Modulanlage groß. Darin sind neben einem großen Aufenthaltsraum eine Küche und Toiletten enthalten. „Unsere nächste Aufgabe ist es, Leben in die Container zu bringen“, sagte Witt. Dabei profitiere das Projekt von dem Erlebnispark. Die Verantwortlichen sehen die Ideen-Werkstatt als ergänzendes Angebot für Kinder und Jugendliche. „Wir wollen nicht stören“, betonte Witt. Geplant sind neben eigenen Angeboten auch Partnerschaften mit anderen Vereinen und Initiativen in der Stadt, die die Container nutzen können. „Auch für den neuen Träger von Maja stehen die Räume offen“, erklärte Witt. Das Kreisjugendwerk selbst ist nach Gesprächen mit der Stadt nicht in die engere Auswahl der Bewerber gekommen, die die Mobil aufsuchende Jugendarbeit als Träger übernehmen wollen.

Das Team der AWO öffnet die Containerräume am 2. und 3.März zum ersten Mal für die Öffentlichkeit. Dann können sich Interessierte die Räume ansehen und die Helfer wollen letzte Arbeiten beenden. Im April geht es dann richtig los.

Das Team der AWO öffnet die Containerräume am 2. und 3.März zum ersten Mal für die Öffentlichkeit. Dann können sich Interessierte die Räume ansehen und die Helfer wollen letzte Arbeiten beenden. Im April geht es dann richtig los.

Einen ersten Eindruck können sich Interessierte am Freitag, 2. März, von 15 bis 17 Uhr und am Sonnabend, 3. März, von 10 bis 15 Uhr von den Räumen in Kaltenweide verschaffen. Dann stellt sich das Team den Besuchern vor und will mit ihnen ins Gespräch kommen. Eine offizielle Eröffnung ist für den 21. und 22. April geplant.

Von Julia Polley

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