Brandstifter schlägt erneut zu

90 Strohballen gehen auf Feld in Langenhagen-Kaltenweide in Flammen auf

Nachlöscharbeiten: Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten am Dienstagmorgen noch einmal ausrücken.

Nachlöscharbeiten: Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten am Dienstagmorgen noch einmal ausrücken.

Kaltenweide. Montagabend um 22.01 Uhr ist die Ortsfeuerwehr Kaltenweide alarmiert worden, weil auf einem Feld am Maaßweg Strohballen brannten. Als die Rettungskräfte mit fünf Einsatzwagen eintrafen, standen insgesamt 90 Ballen in Flammen. Die Polizei ermittelt nach Auskunft der Polizeidirektion Hannover wegen Brandstiftung. In den vergangenen Monaten wurden bereits etliche Feuer in Langenhagen vorsätzlich gelegt.

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Die Einsatzkräfte in wurden tatkräftig von drei Landwirten unterstützt, die der Feuerwehr ein Wasserfass mit einem Fassvermögen von 12.000 Litern zur Verfügung stellten. „Das konnten wir als Wasserpuffer nutzen, das war Gold wert“, so Felix Dankowsky, Sprecher der Feuerwehr Kaltenweide. Mit einem Tanklöschfahrzeug richtete die Feuerwehr einen Pendelverkehr ein, um die immer wieder aufzüngelnden Glutnester mit ausreichend Wasser zu löschen.

Feuerwehr dankt Landwirten für Hilfe

Unter der Leitung von Ortsbrandmeister Uwe Glaser waren fünf Fahrzeuge mit 17 Einsatzkräften, die Polizei, zwei Frontlader und ein Schlepper mit dem Wasserfass im Einsatz. Die Feuerwehr dankte insbesondere den Familien Baumgarte, Reßmeyer und Wolkenhauer für die Unterstützung mit landwirtschaftlichen Geräten. Nach vier Stunden war der Brand gelöscht – vorerst.

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Nachlöscharbeiten am Morgen

Denn um 8.29 Uhr wurde die Feuerwehr erneut alarmiert, diesmal von einer Polizeistreife, die ein Aufflackern des Brandes beobachtet hatte. Dies sei „nicht ungewöhnlich“, erklärte Dankowsky, „da sich gerade bei Strohballen Glutnester in den hintersten Ecken verstecken können“. So konnten die Flammen trotz des sorgfältigen Auseinanderziehens der Ballen erneut aufflackern. Mit weiteren 500 Litern Wasser konnte auch dieser Brand nach eineinhalb Stunden endgültig gelöscht werden. Zur Sicherheit wurde die Einsatzstelle noch mit einer Wärmebildkamera kontrolliert.

Von Jonathan Josten

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