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Langenhagen

Lions Club spendet an Ophelia – Hoffnung auf Zuschuss

Henrike Brochwicz (von links), Antoaneta Slavova, Corona Bröker und Heike Eichler vom Opehlia-Team bekommen von Lions-Club-Präsident Alexander Michall und seinem Vize Stefan Bause Beamer und Leinwand überreicht.

Henrike Brochwicz (von links), Antoaneta Slavova, Corona Bröker und Heike Eichler vom Opehlia-Team bekommen von Lions-Club-Präsident Alexander Michall und seinem Vize Stefan Bause Beamer und Leinwand überreicht.

Langenhagen.Ob Ophelia, das Beratungszentrum für Frauen mit Gewalterfahrung, von der Stadt künftig einen um 8000 Euro höheren Zuschuss bekommt, ist weiterhin unklar. Zuletzt schien es jedoch so, als würde der Rat dem Antrag der SPD zustimmen. "Noch haben wir kein offizielles Schreiben erhalten, daher hoffen wir weiter", sagt Ophelia-Leiterin Antoaneta Slavova.

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Ihren Angaben zufolge benötigt die Beratungsstelle mehr als den auf 22.000 Euro festgesetzten Zuschuss: Weil sich immer mehr Frauen und Mädchen von Ophelia beraten lassen, braucht der Verein mehr Räume. „8000 Euro ist für Stadt Langenhagen vergleichsweise wenig Geld, für uns wäre es aber sehr viel“, betont Slavova.

Beamer mit Bücherstapeln ausgerichtet

Keine Gedanken muss sie sich jedoch über die Unterstützung des Lions-Club machen. Der übergab dem Verein jetzt eine mobile Leinwand samt Beamer im Wer von 1000 Euro. „Das hilft uns sehr weiter, wir mussten uns den Beamer bislang immer leihen“, erzählt Slavova. Gerade bei spontanen Veranstaltungen sei es schwer gewesen, ein entsprechendes Gerät zu besorgen. Immer wieder seien Einrichtungen und Unternehmen an Vorträgen vom Frauen-Beratungszentrum in der Ostpassage interessiert. Zudem gebe es Präsentationsreihen an Schulen. „Da haben wir den Beamer dann immer mit Bücherstapeln ausgerichtet, jetzt haben wir dafür sogar ein Stativ“, freut sich die Ophelia-Leiterin.

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Lions-Club-Präsident Alexander Machill betont, wie wichtig das Ophelia-Beratungszentrum für die Region sei: „Es ist gut, wenn es einen Ansprechpartner für Mädchen und Frauen gibt.“ Das hätten er und seine Mitstreiter auch im Lions-Club diskutiert und schließlich kenne er ja die Probleme. „Dann fährt man zu einem Vortrag mit fremder Technik und am Ende funktioniert nichts“, erzählt Machill.

Von Sascha Priesemann

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