Wasserschaden

Theatersaal Langenhagen kann Betrieb erst im März 2023 wieder starten

Startet erst im März 2023 wieder: Der neue Zeitplan für die Sanierungsarbeiten nach dem Wasserschaden im Theatersaal steht.

Startet erst im März 2023 wieder: Der neue Zeitplan für die Sanierungsarbeiten nach dem Wasserschaden im Theatersaal steht.

Langenhagen. Dass sich der Abschluss der Sanierung des Theatersaals Langenhagen weiter verzögert, war bereits Ende August bekannt geworden. Jetzt ist klar: Der Betrieb kann erst im März 2023 wieder starten. Das hat die Stadtverwaltung mitgeteilt.

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Grund für die Verzögerung ist vor allem die angespannte Auftragslage in der Baubranche. Die Stadt hatte keine Unternehmen für die anstehenden Arbeiten finden können. Erst Ende August konnte endlich ein wichtiger Auftrag an eine Trockenbaufirma vergeben werden, mit der zusammen nun der neue Zeitplan aufgestellt wurde.

„Den Nutzenden des Theatersaals hat die Stadtverwaltung den neuen Fertigstellungstermin bereits mitgeteilt“, erklärte Stadtsprecherin Juliane Stahl. „Derzeit wird geklärt, ob und welche Veranstaltungsräume als Ersatz angeboten werden können.“ Sobald Ergebnisse vorlägen, würde auch die Öffentlichkeit informiert.

Arbeitszeit dauert vier Monate

Nachdem die letzten Details zur Sanierung geklärt wurden, kann jetzt das benötigte Material bestellt werden. Werden die Liefertermine eingehalten, können die Arbeiten im November Fahrt aufnehmen. Dennoch werden weitere vier Monate benötigt, unter anderem, weil die aufwendige Kassettendecke und Teile der Beleuchtung erneuert werden müssen. Danach müssten das Baugerüst abgebaut, Wände, Fußböden und Sitze gereinigt werden, so Stahl: „Alleine der Wiedereinbau der Veranstaltungstechnik dauert etwa vier Wochen. Anschließend muss die Akustik noch überprüft werden.“

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Seit August vergangenen Jahres ist der Theatersaal wegen eines massiven Wasserschadens geschlossen. Nach Starkregen war Wasser aus der Decke ausgetreten. Wie sich herausstellte, waren unterschiedliche Schäden an drei Stellen die Ursache: Eine Regenwasserleitung war gerissen, eine Regenwasserableitung unterhalb des Gebäudes war verstopft, und in Regenwassereinläufe waren Abdichtungen falsch eingebaut. Dadurch hatte sich Wasser in der Zwischendecke stauen können. Zudem waren Teile der Dachoberhaut rissig geworden.

Dach kann künftig begrünt werden

Die umfangreichen Untersuchungen haben jedoch auch zu einem positiven Ergebnis geführt: Nachdem die Statik des Daches nochmals überprüft wurde, steht fest: Es kann die Last eines begrünten Daches tragen. Der Antrag auf eine Förderung ist bereits gestellt. Sollte eine Bewilligung aus dem Programm „Perspektive Innenstadt“ erfolgen, stünden Mittel in Höhe von 175.000 Euro für diese Neuerung zur Verfügung.

Die Zeit des Stillstands hatte die Stadt auch für verschiedene Prüfungen genutzt. Aus ihnen ging hervor, dass der Dachaufbau nicht komplett ausgetauscht werden muss. Eine Erneuerung der Dachdichtungsbahn ist ausreichend. Ebenso muss die Rohdecke statisch nicht ertüchtigt werden. Erste Untersuchungen waren noch von einem kompletten Neuaufbau des Daches ausgegangen.

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