Lehrte

Antikriegshaus kritisiert Rüstungspolitik

Das Antikriegshaus beteiligt sich am Aufruf zur Rettung des Friedensprojektes Europa.

Das Antikriegshaus beteiligt sich am Aufruf zur Rettung des Friedensprojektes Europa.

Sievershausen. Das Antikriegshaus beteiligt sich am Aufruf zur Rettung eines Friedensprojekts: Deshalb ruft die Einrichtung in Sievershausen vor den Wahlen zum Europäischen Parlament im Mai zu einer Unterschriftenaktion auf. Es gehört damit zu einem breiten Bündnis von 74 Organisationen und Institutionen aus neun europäischen Ländern. Es wirken unter anderem Verbände der Friedensbewegung, Kirchen und kirchliche Organisationen, die Hilfswerke Misereor und Brot für die Welt sowie die Umweltorganisation Greenpeace mit.

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Kritik an Investitionen in Rüstungsforschung

Das Bündnis kritisiert die geplanten Milliardeninvestitionen der Europäischen Union (EU) in Rüstungsforschung und die Militärkooperationen mit Drittstaaten. Nach Vorstellungen der Organisationen darf die EU keine Staaten aufrüsten, die Krieg führen oder Menschenrechte verletzen. „Die Förderung des Friedens und der Menschenrechte darf nicht der Abwehr von Flucht und Migration zum Opfer fallen“, sagt Elvin Hülser, Vorsitzender des Antikriegshauses. Angesichts der großen Zahl gewaltsamer Konflikte forderten die Unterzeichner der Projekts, dass die EU mehr in gewaltfreie Konfliktbearbeitung investiert.

Bis zur Wahl am 26. Mai 2019 sind die Menschen in der Europäischen Union eingeladen, den Aufruf unter zu unterzeichnen. Vorlagen für Unterschriftenlisten stellt das Antikriegshaus Sievershausen ebenfalls zur Verfügung.

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Von Katerina Jarolim-Vormeier

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