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Lehrte

IGS-Schüler lernen Berufe kennen

Anna Heilsmann (von links), Lucy Hildebrandt, Lena Kropp, Stina Mattheis und Ammrex Alrashkan lassen sich von der Auszubildenden Ann-Kristin Krekel (Zweite von rechts) Utensilien aus der Tierpflege erklären.

Anna Heilsmann (von links), Lucy Hildebrandt, Lena Kropp, Stina Mattheis und Ammrex Alrashkan lassen sich von der Auszubildenden Ann-Kristin Krekel (Zweite von rechts) Utensilien aus der Tierpflege erklären.

Hämelerwald.Die Integrierte Gesamtschule (IGS) geht neue Wege bei der Berufsorientierung. Am Schulstandort in Hämelerwald haben 124 Neuntklässler am Donnerstagvormittag erstmals die Möglichkeit bekommen, sich direkt in der Schule über neun Ausbildungsberufe zu informieren. Für das Projekt „Neue Berufsfelder entdecken“ hatte die IGS Vertreter von Betrieben, der Industrie- und Handeskammer (IHK) und der Handwerkskammer ins Haus geholt.

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Die Schüler konnten im Vorfeld zwischen neun unterschiedlichen Workshops wählen, um dort zwei Berufe näher kennen zu lernen. „Besonders gefragt waren die Berufe Tierpfleger und Automobilkaufleute“, berichtete Ausbildungslotsin Ina Tatje von der Firma Pro Beruf. Ziel der neuen Veranstaltungsreihe sei aber auch, den Schülern Berufe vorzustellen, die vielleicht noch nicht zu ihrer persönlichen Top Ten-Liste gehören. Berufe wie Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistungen würden viele Schüler gar nicht kennen. „Und was eine Fachkraft für Abwassertechnik für Aufgaben hat, weiß auch kaum jemand“, sagte Tatje.

In den Workshops hörten die Schüler Vorträge zu den Ausbildungsvoraussetzungen und zum Arbeitsalltag von Berufen wie Hauswirtschafter, Fachkraft für Lagerlogistik und Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik. Ann-Kristin Krekeler, die an der Medizinischen Hochschule Hannover derzeit eine Ausbildung zur Tierpflegerin macht, zeigte dazu Utensilien wie Laborbehälter oder Mäusekäfige. Die 14-jährige Lena fand den Workshop hilfreich. „Ich kann mir nun vorstellen, später einmal eine Ausbildung zur Tierpflegerin zu machenn“, sagte Lena.

Sich mal wie ein alter Mensch fühlen: Lena Clement lässt sich von der Auszubildenden Anna-Lena Behre von der AWO-residenz Sehnde  im Rollstuhl schieben.

Sich mal wie ein alter Mensch fühlen: Lena Clement lässt sich von der Auszubildenden Anna-Lena Behre von der AWO-residenz Sehnde  im Rollstuhl schieben.

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Ihre Mitschülerinnen Lena und Sophie informierten sich derweil über die Ausbildung zur Altenpflegerin. Pflegedienstleiterin Bettina Gottscholl und Auszubildende Anna-Lena Behre von der AWO-Residenz Sehnde berichteten aus ihrem Berufsalltag. „Altenpflege ist mehr als nur alte Menschen zu füttern und zu waschen – wenn ich von den Bewohnern ein Lächeln zurückbekomme, ist das für mich das Schönste“, betonte Behre.

IGS-Leiter Bernhard Mellentin möchte das neue Projekt an der IGS künftig fest etablieren und damit noch weiteren Betrieben die Möglichkeit geben, bei den Schülern Interesse für ihre Ausbildungsangebote zu wecken.

Von Katja Eggers

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