Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

 

Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

Lehrte

14 Einfamilienhäuser nach Gasaustritt evakuiert

Die Feuerwehr hat Bewohner aus 14 Einfamilienhäusern evakuiert.

Die Feuerwehr hat Bewohner aus 14 Einfamilienhäusern evakuiert.

Steinwedel. Bei Erdarbeiten hat ein Bagger am Sonnabendnachmittag die Gasleitung eines Einfamilienhauses im Heisterweg in Steinwedel beschädigt und damit einen größeren Einsatz der Feuerwehr ausgelöst. Weil nach dem ersten Alarm klar war, dass Gas unkontrolliert austritt, wurde die Gegend daraufhin weiträumig abgesperrt. Insgesamt 14 Einfamilienhäuser mussten nach Angaben von Benjamin Rüger, Pressesprecher der Feuerwehr Lehrte, evakuiert werden. Ebenfalls alarmierte Mitarbeiter der Stadtwerke Lehrte konnten die Leckage dann aber relativ schnell abdichten.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Die Einsatzkräfte waren gegen 15 Uhr alarmiert worden und mit einem 28 Mann starken Aufgebot angerückt. Außer den Ortsfeuerwehren Steinwedel und Aligse wurde auch der Gerätewagen Messtechnik der Ortsfeuerwehr Höver aus der Nachbarstadt Sehnde angefordert, der zum ABC-Zug Region Hannover-Ost gehört. Die Lehrter übernahmen zudem von der Regionsleitstelle die gesamte Kommunikation per Funk mit ihrem Einsatzleitwagen.

Anwohner werden aus Sperrgebiet evakuiert

Die Lagemeldung habe sich nach der ersten Erkundung schnell bestätigt, sagt Rüger. Daraufhin mussten die Bewohner von insgesamt 14 Einfamilienhäusern sofort ihre Häuser verlassen. Sie wurden zügig in eine Ausweichunterkunft im nahegelegenen Gerätehaus der Feuerwehr Steinwedel untergebracht. Bettlägerige oder pflegebedürftige Personen seien zum Glück nicht darunter gewesen. Außerdem wurden die angrenzenden Straßen weiträumig abgesperrt. „Um zu verhindern, dass dort noch jemand womöglich mit Zigarette herumläuft.“ Betroffen war das Quartier um den Heisterweg, Zum Silberkamp und Gärtnereiweg.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Parallel gingen die Einsatzkräfte daran, den Brandschutz sicherzustellen, falls es doch noch zu einem Feuer oder einer Explosion gekommen wäre. „Da zählt jede Minute“, verdeutlicht der Pressesprecher. Die Wasserversorgung wurde von einem Hydranten an der Ramhorster Straße aufgebaut, um im Notfall autark und unbegrenzt Wasser zu haben. Denn das können die Löschfahrzeuge nur begrenzt leisten. Zudem standen zwei mit schwerem Atemschutz und Sauerstoffflaschen ausgerüstete Trupps bereit.

Die Stadtwerke konnten das Leck dann aber zügig abdichten. Bereits um 16 Uhr konnte die Feuerwehr wieder Entwarnung geben, und die Anwohner durften zurück in ihre Häuser. Zur Sicherheit haben die Höveraner noch einmal nachgemessen, konnten jedoch keine erhöhte Gaskonzentration mehr feststellen.

Weitere Meldungen von der Polizei und Feuerwehr Lehrte lesen Sie hier im Polizeiticker.

Von Oliver Kühn

Mehr aus Lehrte

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.