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Lehrte

Tag des Hofes bringt Geldsegen für Jugend

Die Vertreter der sechs Höfe und Mitglieder der Vereine und Organisationen freuen sich über Geld für die Jugendarbeit.

Die Vertreter der sechs Höfe und Mitglieder der Vereine und Organisationen freuen sich über Geld für die Jugendarbeit.

Arpke.Als vor gut vier Wochen in ganz Niedersachsen der Tag des Hofes anstand, war Arpke stark vertreten. Sechs der neun Betriebe, die in der Region Hannover an dem landwirtschaftlichen Schautag teilnahmen, waren in dem Lehrter Ortsteil zu finden. Eintritt mussten die rund 3000 Besucher zwar nicht bezahlen, aber durch den Verzehr und andere Dingen haben die Arpker Betriebe einen Reinerlös von 2400 Euro erwirtschaftet. Der kommt jetzt der Jugendarbeit im Dorf zugute. Am Sonntagnachmittag trafen sich zur symbolischen Übergabe des Geldes Vertreter der Höfe mit Vertretern aus Arpker Vereinen und Organisationen.

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Der TTC, der TSV Germania, der Schützenverein, der Voltigier- und Reitverein, die Feuerwehr und die drei Kirchengemeinden können sich je über 300 Euro freuen. Neben der allgemeinen Jugendförderung gibt es auch zwei konkrete Projekte, in die das Geld investiert werden soll. Der TTC will die 300 Euro in das Programm Mini-Athleten für Vorschulkinder stecken, das der Verein mit dem Tischtennis-Landesverband unternimmt. In der Kreuzkirchengemeinde ist die Spende für die Segeltour der Konfirmanden auf dem Ijsselmeer eingeplant.

Die enorme Resonanz beim Tag des Hofes, den die Arpker Landwirte zum ersten Mal in dieser Form mitgemacht haben, hat alle Beteiligten überrascht, gesteht Gerhard Giere. Die Idee sei von Laura Pribbernow ausgegangen. „Ich habe beim Landvolk ein Praktikum gemacht“, sagt die Arpker Nachwuchslandwirtin: „Dort hat man gefragt, ob wir uns beteiligen wollten.“ Dann sei ihr die Idee gekommen, die anderen Höfe abzufragen, die am Westerende oder zumindest mit Zugang dorthin liegen. „Damit hatten wir eine schöne Fußgängerzone“, sagt Pribbernow bei der Übergabe des Geldes schmunzelnd.

Nicht nur die Menge der Besucher, sondern auch deren Wissbegierde hat die Arpker Landwirte überrascht. „Vor allem über die Maschinen haben sie uns ausgefragt“, erläutert Pribbernow. Es sei viel Interesse vorhanden gewesen, meint auch Giere. Auf diese Weise sei es gelungen, ein positives Bild der Landwirtschaft zu vermitteln. „Es hat auch mal jemand kritisch nach Glyphosat gefragt“, erklärt Pribbernow. Man müsse es einsetzen, aber in Maßen, sei ihre Antwort gewesen.

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Ob ein solcher Tag des Hofes in zwei Jahren wiederholt wird, sei noch nicht klar, sagt Giere: „Zumindest haben wir noch nicht Nein gesagt.“ Aber es sei eine Menge Arbeit, gibt er zu bedenken.

Von Michael Schütz

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