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Lehrte

Wasserverband Peine ersetzt Leitungen

Der Wasserverband Peine tauscht unter anderen an der Straße Im See in Arpke  in Kürze alte Trinkwasserleitungen aus.

Der Wasserverband Peine tauscht unter anderen an der Straße Im See in Arpke in Kürze alte Trinkwasserleitungen aus.

Arpke.Der Wasserverband Peine ersetzt ab Ende Juni Trinkwasserleitungen auf einer Länge von etwa 370 Metern. „Bis Ende August werden die alten Rohre in zwei Straßenzügen durch neue Kunststoffleitungen ersetzt“, kündigt Bauleiter Karsten Behrens an. Betroffen sind der südwestliche Teil der Braunsberger Straße sowie die Straße Im See.

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Wo genau begonnen werden soll, die dort noch aus den sechziger Jahren stammenden Leitungen zu ersetzen, soll kurzfristig entschieden werden. Mit erheblichen Einschränkungen sei jedenfalls nicht zu rechnen, sagt Behrens: „Wo immer die Rahmenbedingungen es zulassen, wird die Fachfirma PRT im sogenannten Spülbohrverfahren arbeiten“, sagt er. Dabei kann von einzelnen Baugruben aus gearbeitet und somit ein großflächiger Aufbruch der Straße vermieden werden. Die neuen Leitungen mit zehn Zentimeter Durchmesser werden computergesteuert ins Erdreich eingezogen, der Verkehr in der Regel an den Baugruben einfach vorbei geleitet.

Die Trinkwasserversorgung bleibt auch während der Bauphase gesichert, versichern die Verantwortlichen. Erst nachdem die neuen Leitungen auf Dichtheit und Hygiene überprüft sind, gehen sie in Betrieb. Dafür müssen 20 Hausanschlüsse an die neuen Verläufe angepasst werden. Dabei kann es zu kurzzeitigen Versorgungsunterbrechungen kommen, teilt der Wasserverband mit. Diese sollen jedoch rechtzeitig angekündigt werden.

Der Austausch der Leitungen, der insgesamt etwa 115 000 Euro kostet, ist laut Wasserverband dringend notwendig. Die alten Rohre seien in einem schlechten Zustand. Sie haben aufgrund des Alters Ablagerungen im Inneren, die den Leitungsdurchmesser deutlich verkleinern und zu Einschränkungen beim Wasserdruck führt. „Mit dieser Investition sichern wir die Versorgung der Anwohner über viele Jahrzehnte“, sagt Behrens.

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Von Sandra Köhler

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