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Neustadt

B-6-Brücke wird an zwei Wochenenden gesperrt

Die Arbeiten an der Leinebrücke liegen im Zeitplan

Die Arbeiten an der Leinebrücke liegen im Zeitplan

Neustadt. Das wird hart für die Dörfer, die an der Umleitungsstrecke für die Bundesstraße 6 liegen. An zwei verlängerten Juli-Wochenenden gilt sie nicht nur für Lastwagen, sondern für den gesamten Autoverkehr. Grund sind die Arbeiten an der Leinebrücke, die für die beiden Zeiträume voll gesperrt werden muss. Die erste Sperrzeit beginnt am Freitag, 6. Juli, um 22 Uhr und dauert bis Montag, 9. Juli, 5 Uhr. Eine Woche später steht die zweite Sperrpause an, sie dauert also von Freitag, 13. Juli, 22 Uhr, bis Montag, 16. Juli, 5 Uhr.

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Grund sind Betonierarbeiten, die Arbeiter werden sogenannte Auflagerkästen ausgießen. „Autoverkehr bringt die Brücke zum Schwingen. Dadurch könnte der Beton nicht vernünftig aushärten“, erklärt Gregor Pabst, Bereichsleiter bei der niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr.

Die Arbeiten sind von der Behörde bewusst auf Wochenenden gelegt worden, weil dann das Verkehrsaufkommen geringer ist. Das dürfte die Anwohner in Suttorf, Basse und Empede aber kaum trösten. Sie hatten in der Vergangenheit immer wieder über die Belastungen geklagt, die die Umleitung mit sich bringt – zuletzt beim Besuch von Bürgermeister Uwe Sternbeck in Basse.

Zeitweilig war die Umleitungsstrecke durch die Stadt Neustadt gelaufen. „Wir haben die Möglichkeit auch für die Sperrzeiten geprüft. Der Aufwand für die Beschilderung wäre aber schon wegen der getrennten Verkehrsführung für Lastwagen und Personenwagen zu hoch“, sagt Verkehrskoordinator Benjamin Gleue. Außerdem verweist er auf die komplizierte Situation am Bahnübergang. Deshalb wird der Verkehr aus Richtung Nienburg von der Abfahrt Leinstraße aus über die Dörfer geführt bis Bordenau geführt, derjenige aus Hannover in umgekehrter Richtung. Das bedeutet, dass eine Abfahrt in Richtung Mecklenhorster Straße und Otternhagen nicht möglich ist.

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Dass es im weiteren Verlauf der Arbeiten noch einmal zu einer Vollsperrung kommt, ist nach Angaben von Pabst nicht komplett ausgeschlossen, aber sehr unwahrscheinlich. Insgesamt liegen die Brückenarbeiten im Zeitplan und sollen vor dem Jahresende abgeschlossen sein. Darauf legt auch die Stadt Neustadt großen Wert, weil sie nicht zwei große Straßenbaustellen gleichzeitig ertragen will. Im Winter sollen die Arbeiten an der Landwehr beginnen, damit steht die nächste Straßensperrung an.

Von Bernd Haase

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