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Neustadt

Blaulichtkonferenz mit Minister Pistorius

Christina Schlicker (von links), Boris Pistioruius und Wiebke Osigus besprechen sich mit Vertretern von Feuerwehr, Polizei und DLRG.

Christina Schlicker (von links), Boris Pistioruius und Wiebke Osigus besprechen sich mit Vertretern von Feuerwehr, Polizei und DLRG.

Neustadt.Das marode Polizeikommissariat wird Stück für Stück saniert – ob noch in diesem Jahr die Fenster erneuert werden können, wird das niedersächsische Finanzministerium im März entscheiden. Das hat Innenminister Boris Pistorius (SPD) während einer „Blaulichtkonferenz“ mit Vertretern von Feuerwehr, Polizei und DLRG am Mittwoch im Feuerwehrgerätehaus gesagt. Gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Wiebke Osigus und Bürgermeisterkandidatin Christina Schlicker stellte sich der Politiker den Fragen der Sicherheitsfachleute. Für die Polizei hatte Kommissariatsleiter Gerd Klingenberg gefragt, wie es mit dem Gebäude weitergehen sollte.

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Gerd Klingenberg (Mitte) fragt bei der Blaulichtkonferenz, wann die Sanierung des Polizeikommissariats weitergehen soll.

Gerd Klingenberg (Mitte) fragt bei der Blaulichtkonferenz, wann die Sanierung des Polizeikommissariats weitergehen soll.

Auch die Feuerwehr hat reichlich Bedarf an Gebäudeerneuerung. Für den Bau von Gerätehäusern in den Dörfern haben SPD und CDU auf Stadtebene versprochen, zunächst 17 Millionen Euro für die nächsten zehn Jahre im Haushalt vorzusehen. „Was ist, wenn das Geld nach fünf Jahren alle ist?“, fragte Stadtbrandmeister Robert Krenz. „Dann werden wir neu verhandeln“, versprach Ratsfrau Schlicker. Neustadts Ortsbrandmeister Lars Schwieger wollte wissen, wann ein Verkehrskonzept für die Kernstadt vorliege, und ob es eine Chance gebe, den Bahnübergang Nienburger Straße zu ersetzen. „Das wird eine Herausforderung“, sagte Schlicker. Die Verwaltung arbeite an beiden Problemen, ganz schnelle Lösungen sind aber nicht zu erwarten.

Was das neue Brandschutzgesetz angeht, hüllte sich der Innenminister in Schweigen. Es werde noch verhandelt. Krenz und Schwieger hatten wissen wollen ob Möglichkeiten in Aussicht stehen, Führungspositionen künftig hauptamtlich zu besetzen.

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Von Kathrin Götze

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