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Wunstorf

Diakonische Altenhilfe stellt Leiharbeiter ein

Die Mitarbeiter der Diakonischen Altenpflege haben Grund zu feiern.

Die Mitarbeiter der Diakonischen Altenpflege haben Grund zu feiern.

Wunstorf.Zwar stehen am Mittwochvormittag keine Sekt-, sondern nur Wasserflaschen auf dem Tisch, doch Grund die Korken knallen zu lassen hätten die etwa 52 Mitarbeiter der Pflegeeinrichtungen Haus am Bürgerpark und Haus Johannes allemal gehabt. Sie werden künftig in den Pflegeeinrichtungen direkt angestellt und nicht mehr über die Leiharbeiterfirma der Diakonischen Altenhilfe Leine-Mittelweser (DALM) beschäftigt. Geschäftsführerin Dagmar Brusermann verklärt vor der Presse: „Es gibt heute ein gutes Ereignis zu verkünden: Die Diakonie holt die Mitarbeiter der Küche, Hauswirtschaft und Haustechnik zurück in die Pflegeeinrichtungen.“

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Angestellte Wunstorfer Pflegeeinrichtungen bekommen jetzt Tarif

Für die meist weiblichen Angestellten stellt dies eine erhebliche Verbesserung der Arbeitsbedingungen dar: Ab dem 1. April werden sie nach dem Tarifvertrag Diakonie Niedersachsen bezahlt. Die Gehälter sind zwar identisch mit den bisherigen Löhnen, aber der Mantelvertrag sei besser, erklärt die Personalzuständige Simone Hinzmann. „Die Angestellten bekommen unbefristete Verträge, 30 Tage Basisurlaub pro Jahr und sieben weitere Entlastungstage ab dem 57. Lebensjahr zusätzlich. Zudem gibt es eine Kinderzulage und eine Jahressonderzahlung“, erläutert Hinzmann.

Geschäftsführerin Brusermann sagt, man habe sich besonders bei der Gewerkschaft sehr über diese Neuigkeit gefreut. Die Leiharbeiterfirma SAK GmbH (Sulinger Alten- und Kinderheime), die 2013 gegründet wurde und bisher als Servicegesellschaft agierte, ist damit still gelegt. Brusermann: „Das betreuen durch eine Fremdfirma wäre möglich gewesen. Aber unsere Firmen sind jetzt stark genug, um die Arbeitnehmer selber zu tragen.“ Für die Bewohner sei es ebenfalls besser, feste Ansprechpartner aus Küche und Technik vor Ort zu haben, sagte Brusermann.

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Am Standort Neustadt, im Altenzentrum Sankt Nicolaistift, sind ebenfalls 20 Mitarbeiter von der Neuregelung betroffen.

Von Marleen Gaida

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