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Neustadt

Lehrerin an der Grundschule Hagen verabschiedet

Die Lehrer der Grundschule Hagen werfen abgehende Schüler symbolisch raus.

Die Lehrer der Grundschule Hagen werfen abgehende Schüler symbolisch raus.

Hagen.Nicht nur für viele Schüler der Grundschule Hagen hieß in diesen Tagen Abschied nehmen. Während Viertklässler nach den Sommerferien an für sie neuen Schulen im Stadtgebiet weiterbüffeln müssen, darf sich Lehrerin Ingeborg Carrié auf den Ruhestand freuen. Für die Schüler und Kollegen ein bewegender Moment, den sie gemeinsam in der Turnhalle gefeiert haben.

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Im Mittelpunkt einer bunten Schülertraube hat Carrié zum Abschied Eis am Stiel an die Jungen und Mädchen verteilt. „Der Abschied fällt mir schwer“, sagte die 65jährige. 42 Jahre arbeitete sie als Grundschullehrerin. Auf Eldagsen am Deister folgten Berenbostel und Frielingen. Dann wechselte sie in die Neustädter Kernstadt an die Schule am Goetheplatz. Als diese 2011 geschlossen wurde, ging Carriés Reise weiter und führte sie schließlich nach Hagen, wo sie bis zur Pensionierung geblieben ist.

Carrié sagte, sie habe ihren Beruf stets als Berufung gesehen, der sie mit Freude und Leidenschaft gefolgt sei. Kinder bedeuteten Zukunft, deshalb sei sie stets dankbar für die Möglichkeit gewesen, ihnen neben Wissen auch Werte wie Mitgefühl, Gemeinschaftssinn, Einsatzbereitschaft und Lebensfreude mit auf den Weg geben zu können.

Sie kommt nicht aus den Sommerferien zurück: Lehrerin Ingeborg Carrié geht in den Ruhestand.

Sie kommt nicht aus den Sommerferien zurück: Lehrerin Ingeborg Carrié geht in den Ruhestand.

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Die Erstklässler haben ihr zu Ehren bei der Feierstunde in der Turnhalle ein Gedicht vorgetragen und getanzt. Der Lehrerchor bedankte sich mit einem Lied und schickte die scheidende Kollegin mit dem Wunsch sie möge in Zukunft nun "für immer Lesen, Chillen, Reisen".

Die Viertklässler durften ihre Schule in einer besonderen Form verlassen: Mit einem Rausschmiss, gedämpft durch eine Turnmatte. Die Kinder standen Schlange, um auf diese Art den ersten Abschnitt ihres Schullebens zu beenden. Mit Unterstützung einiger Väter funktionierte der "Mattenrauswurf" einwandfrei. Manchen Kindern machte das so viel Spaß, dass sie heimlich ein zweites Mal anstanden – doch es gibt nur einen Rausschmiss aus der Grundschule.

Von Mirko Bartels

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