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Feuerwehr

ABC-Alarm wegen aus Paketen ausgetretener Flüssigkeit

Ein Großaufgebot der Feuerwehr wurde alarmiert, um eine austretende Flüssigkeit aus einer Postsendung zu untersuchen.

Ein Großaufgebot der Feuerwehr wurde alarmiert, um eine austretende Flüssigkeit aus einer Postsendung zu untersuchen.

Pattensen. Am Briefzentrum in Pattensen an der Ludwig-Erhard-Straße kam es am Montagvormittags zu einem großen sogenannten ABC-Einsatz wegen eines möglichen Gefahrenstoffs. Aus mehreren Paketen war eine unbekannte Flüssigkeit ausgetreten. Die Feuerwehr aus Pattensen und Laatzen wurde alarmiert. Die Spezialisten der Feuerwehr konnten letztlich Entwarnung geben: Die Zusammensetzung der Flüssigkeit war bis Redaktionsschluss noch unbekannt. Nach Auskunft der Polizei geht von ihr aber weder für Menschen noch für die Umwelt eine Gefahr aus.

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Nach Auskunft von Jens-Uwe Hogardt, Presseprecher der Deutsche Post AG, waren die Pakete am sogenannten Zustellstützpunkt aufgefallen, der sich außerhalb des Gebäudes befindet. Dort werden Pakete für die Zusteller gesammelt. Eine Mitarbeiterin hatte nach Angaben des Sprechers bemerkt, dass die Pakete beschädigt waren und Flüssigkeit austrat. Die Mitarbeiterin klagte zudem über Augenreizungen und Unwohlsein. Sie alarmierte kurz nach 10 Uhr die Feuerwehr.

Die Leitung für den Einsatz übernahm Pattensens Stadtbrandmeister Henning Brüggemann, die Ortsfeuerwehr Pattensen war mit Unterstützung der Ortsfeuerwehren Hüpede und Jeinsen mit insgesamt 29 Kräften vor Ort. Außerdem war die Ortsfeuerwehr Laatzen mit insgesamt 27 Helfern angerückt, darunter auch dem Gefahrgutzug.

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Nach Auskunft von Laatzens Stadtfeuerwehrsprecher Gerald Senft wurden die verdächtigen Paktete von einem Trupp untersucht, der Chemikalienschutzanzüge trug und unter schwerem Atemschutz vorging. Die Pakete wurden geborgen und zunächst in sogenannten Überfässer gestellt. Da noch unklar war, wie gefährlich der Kontakt sein könnten, musste die Ausrüstung der Feuerwehrleute anschließen unter der mobilen Dusche dekontaminiert werden. Um die Entsorgung der Pakete und des Inhalts wird sich eine Fachfirma kümmern. Der ganze Einsatz dauerte gut zwei Stunden. Nach Auskunft der Polizei in Pattensen waren vorsorglich mehrere Rettungswagen zum Briefzentrum gefahren. Es musste aber niemand ärztlich versorgt werden.

Von Jens Gümmer und Kim Gallop

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