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Ronnenberg

Ausgleichsflächen für neuen Radweg gefunden

Entlang der K221 zwischen Ihme-Rolven und Devese soll der neue Radweg verlaufen. Unter anderem soll dafür die Kreuzung an der Kückenmühle umgebaut werden.

Entlang der K221 zwischen Ihme-Rolven und Devese soll der neue Radweg verlaufen. Unter anderem soll dafür die Kreuzung an der Kückenmühle umgebaut werden.

Ronnenberg.Dem geplanten Bau eines Alltagsradweges entlang der K 221 zwischen Ronnenberg und Devese steht offenbar nichts mehr im Weg. Bei einem Erörterungstermin mit Vertretern der Region und der Stadt Ronnenberg ist nun auch geklärt worden, wo die entsprechenden Ausgleichsflächen geschaffen werden. Die Ököpunkte sollen an der Ihme im Zuge der Renaturierung angelegt werden. Die Angaben der Stadt Ronnenberg wird die Region nun prüfen und bis zum 31. August ein Ergebnis mitteilen. Die Verwaltung hatte zuvor moniert, dass in den ursprünglichen Plänen der Region für den Bau Ausgleichsflächen in Seelze vorgesehen waren. Mit dem Bau der Radstrecke soll noch in diesem Jahr begonnen werden.

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Entlang der K221 zwischen Ihme-Rolven und Devese soll der neue Radweg verlaufen. Das Projekt ist umstritten.

Entlang der K221 zwischen Ihme-Rolven und Devese soll der neue Radweg verlaufen. Das Projekt ist umstritten.

Das Projekt ist allerdings durchaus umstritten. Der Bund der Steuerzahler (BdSt) hatte die Pläne kritisiert und das Projekt 2017 in sein Schwarzbuch aufgenommen. Er bezeichnet den Neubau als überflüssig. 800000 Euro seien zu viel für die 2,6 Kilometer lange Strecke, findet der BdSt. Zumal parallel dazu durch die Feldmark mit dem Loydbrunnenweg eine Alternativstrecke existiert. Der Vorschlag: Lediglich der Mittelteil des vorhandene Rnadweges, der rund 250 Meter parallel zur Kreisstraße verläuft, verbessert werden. Diese Ertüchtigung und eine bessere Ausleuchtung würden die Steuerzahler nur einen Bruchteil dessen kosten, was der Neubau entlang der Kreisstraße verschlingen werde, schimpft der BdSt.

Die Region sieht das allerdings ganz anders. Sie will die Lücke im Radverkehrsnetz schließen und einen Radweg entlang der Kreisstraße 221 bauen, weil diese Variante mehr Sicherheit und auch soziale Kontrolle biete. Zudem sei der Loydbrunnenweg nicht auf ganzer Länge in dem erforderlichen Maße ausbaubar. 800 000 Euro sollen in den Neubau investiert werden. Im gleichen Zug will die Stadt 40 000 Euro in den Loydbrunnenweg stecken, um diesen für Ausflügler instand zu setzen.

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Rainer Tubbe, Naturschutzbeauftragter der Stadt, hatte außerdem die mangelhafte Anbindung des Alltagsradweges auf Ronnenberger Seite kritisiert. Dem hatten sich die Grünen angeschlossen und während der Planungswerkstatt zur Umgestaltung des Ronnenberger Ortskerns die Umwandlung der Straße Lange Reihe in eine Fahrradstraße vorgeschlagen, um damit eine Verbindung des Radweges in Richtung Gehrden zu schaffen.

Von Dirk Wirausky

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