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Ronnenberg

Feuerwehr überprüft Löschwasserversorgung

Christian Weiß (von links), Anna-Lena Kordyla testen einen Hydranten in der Straße am Salzgarten.

Christian Weiß (von links), Anna-Lena Kordyla testen einen Hydranten in der Straße am Salzgarten.

Ronnenberg. In der Kernstadt wird jeder der Hydranten alle vier bis fünf Jahre überprüft. Über diese Entnahmestellen versorgen sich die Feuerwehren im Notfall mit Löschwasser. „Hydranten sollten nie zugeparkt, mit Gegenständen blockiert oder zugeschüttet werden", erklärte Ortsbrandmeister Andreas Keese einen wichtigen Aspekt in Zusammenhang mit den Hydranten.

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Fünf Stunden lang waren am Sonnabend 15 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Ronnenberg unterwegs. Mit einem speziellen Schlüssel drehte Tim Knigge dabei in der Straße Am Salzgarten den Hahn auf. Das Wasser plätscherte in einem dicken Strahl aus dem Rohr, lief den Wendeammer entlang und versickerte im Grünstreifen nebenan. "Wasser läuft, alles in Ordnung", sagte er. Diese Szene war am Sonnabend im Ronnenberger Stadtgebiet etwa 500-mal zu beobachten.

„Eine Minute lang müssen wir es laufen lassen“, verriet Knigges Kollege Christian Weiß. Fehler oder Mängel wurden schriftlich festgehalten. Die erforderlichen Informationen darüber erhält das Wasserwerk.

Bei der Überprüfung zeigte sich glücklicherweise nur wenige Male, was im Ernstfall fatale Folgen haben kann: Drei Hydranten waren zugeparkt. „Auf Hydranten zu parken ist verboten", betonte Pressesprecher Maximilian Lüerßen. Am Sonnabend konnte die Feuerwehr die Fahrzeughalter darum bitten, die Autos wegzufahren. Doch bei einem Brand würde das Ermitteln des Halters oder das Verlegen einer langen Schlauchleitung zu einem anderen Hydranten wertvolle Zeit und damit im schlimmsten Fall Menschenleben kosten.

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Hydranten sind mit einem rot umrandeten Hinweisschild markiert, das immer in der Nähe an einem Zaun, einer Mauer oder einem Laternenpfahl angebracht ist. Darauf sind alle wichtigen Daten wie die Position des Hydranten vermerkt.

Für die beteiligten Aktiven der Ronnenberger Feuerwehr gab es nach dem Einsatz zur Belohnung einen Imbiss. Im Feuerwehrgerätehaus hatten Hans-Hermann Blankenberg und Jürgen Wiehe einen deftigen Erbseneintopf für die fleißigen Helfer vorbereitet.

Von Heidi Rabenhorst

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