Seelze

Jugendfeuerwehr misst sich beim Orientierungslauf

Rica Haase von der Feuerwehr Letter an der Station Schlaufstafette.

Rica Haase von der Feuerwehr Letter an der Station Schlaufstafette.

Kirchwehren. Die Jugendfeuerwehr Kirchwehren besteht seit 35 Jahren und hat diesen Geburtstag zum Anlass genommen, mit den Kameraden aus Almhorst, Lathwehren, Lohnde, Gümmer, Letter, Velber und Seelze bei einem Orientierungsmarsch zu feiern. Zehn Stationen waren im Stadtteil und der angrenzenden Feldmark aufgebaut – sie verlangten den Teilnehmern auch einen Fußmarsch von fast vier Kilometern ab. Zeitversetzt machten sich die Mannschaften auf den Weg und versuchten bei den einzelnen Stationen eine möglichst hohe Punktzahl zu erreichen.

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„Die Stationen mit ihren Regeln haben sich unsere Jugendlichen selbst überlegt“, erklärt der Kirchwehrener Jugendwart Niklas Hofmann. Damit hätten sie sich mit eigenen Ideen in die Veranstaltung einbringen können.

Als ausrichtende Feuerwehr hatte Hofmann mit allen Helfern viel zu tun. „Die Vorbereitung war ein langer Prozess und dauerte ungefähr ein halbes Jahr“, sagt er. Am Sonnabend begann der Aufbau bereits in den frühen Morgenstunden, damit pünktlich zum Start um 9 Uhr alles vorbereitet war. Spiele und Aufgaben, die mit dem Thema Feuerwehr zu tun hatten, aber auch ein gutes Allgemeinwissen, forderten die Zehn- bis 16-Jährigen heraus. Während bei der Schlauchstafette Schnelligkeit und Geschick gefragt war, mussten die Jugendlichen bei der Station „Hau die Erbse“ Treffsicherheit beweisen. Einen Baum anhand der Rinde erkennen – da war ein gutes Naturwissen gefordert und bei der Station „Irgendwas mit Wasser“ bekam so mancher Teilnehmer ein nasses T-Shirt.

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„Alle Mannschaften haben einen Laufzettel, die von den Betreuern an den Stationen mit den erreichten Punktzahlen ausgefüllt werden“, erklärt Pressewart Rainer Kratochwille. Mit Betreuern waren insgesamt 60 Teilnehmer in und um den Ort unterwegs, um Punkte zu sammeln. Wer seinen Rundweg geschafft hatte, kam zurück zur Feuerwache und konnte sich dort mit Bratwurst und Brötchen stärken. Am Nachmittag wurden große und kleine Pokale an die Mannschaften verteilt. Mit der höchsten Punktzahl lag die Mannschaft aus Velber auf Platz eins, Gümmer auf Platz zwei und Letter auf Platz drei. „Wenn es allen Jugendlichen Spaß gemacht hat, dann haben wir unser Ziel erreicht“, sagte Betreuer Gunter Lindner – die glücklichen Gesichter ließen daran keinen Zweifel.

Von Heike Baake

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