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Sehnde

100 Dolgener beim Storchenfrühstück

100 Dolgener treffen sich beim Storchenfrühstück.

100 Dolgener treffen sich beim Storchenfrühstück.

Dolgen.Die Dolgener wollen Störchen dauerhaft ein Zuhause in ihrem Dorf geben. Ein Nest, das in diesem Jahr entstand, soll erhalten und für eine mögliche Brut im nächsten Jahr vorbereitet werden. Dafür haben die Bewohner jetzt bei einem Frühstück Geld gesammelt.

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Rund 100 Dorfbewohner – ein Viertel der Gesamtbevölkerung in Dolgen – kam nun bei einem sogenannten Storchenfrühstück im Ort zusammen. Sie bauten Tische und Stühle auf, gemeinsam wurde gefrühstückt.

100 Dolgener treffen sich beim Storchenfrühstück.

100 Dolgener treffen sich beim Storchenfrühstück.

Dabei haben sie auch Geld gesammelt. „Das Dorf ist begeistert, dass es möglich sein könnte, ein Storchenpaar anzusiedeln“, sagt Hans-Ludwig Schmahlstieg, einer der Organisatoren. An dem Vormittag wurden auch Unterschriften für das Projekt der Storchenansiedlung in Dolgen gesammelt. Diese Listen sollen gemeinsam mit der Spende an die Stadt Sehnde übergeben werden. Ziel ist, damit den Antrag zur Vorbereitung einer möglichen Brut zu unterstützen.

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Die Wahrscheinlichkeit, dass wieder Störche in Dolgen heimisch werden sei dabei sehr groß, meint Schmahlstieg. In diesem Jahr sei von den unter Naturschutz stehenden Störchen erstmals wieder ein Nest auf einem Strommast in Dolgen aufgebaut worden. „Leider hat sich das Paar etwas zu spät für den Hausbau entschlossen, so dass keine Brut kam“, sagt Schmahlstieg. Den ganzen Sommer über seien viele Störche in Dolgen gesichtet worden – einmal sogar 14 Stück auf einem Feld, das ein Landwirt bearbeitete.

Storchenexperten gingen nun davon aus, dass die Störche wieder zurückkehren, meint Schmahlstieg. „Da die Störche ein Nest gebaut haben, ist die Wahrscheinlichkeit der Rückkehr sehr hoch.“ Der Storchenbeauftragte der Region Hannover, Reinhard Löhmer, hat dazu bei der Stadt Sehnde bereits einen Antrag gestellt, um das gebaute Nest zu sichern und für eine mögliche Brut 2019 vorzubereiten. Schmahlstieg hofft, dass die Stadt den Antrag unterstützt. Die Frühstücksaktion habe gezeigt, dass viele im Dorf hinter dem Vorhaben stünden.

Von Patricia Oswald-Kipper

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