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Sehnde

Stadt beauftragt Studie für Kita-Anbau

Kann der Anbau an die Kindertagesstätte Hugo-Remmert-Straße in Modulbauweise geschehen? Das lässt die Stadt nun mit einer Konzeptstudie prüfen.

Kann der Anbau an die Kindertagesstätte Hugo-Remmert-Straße in Modulbauweise geschehen? Das lässt die Stadt nun mit einer Konzeptstudie prüfen.

Ilten.Der geplante Anbau für die Kita an der Hugo-Remmert-Straße bleibt ein Problemfall. Zunächst gab es Diskussionen über die Kosten, die schließlich auf 1 Million Euro gedeckelt wurden. Nun ist der beauftragte Architekt vom Projekt abgesprungen. Dabei sollten der Anbau pünktlich zum Kindergartenjahr 2019 eröffnet werden. In ihm sollen eine Krippengruppe für 15 Kinder sowie eine Kita-Gruppe für 25 Kindern eingerichtet werden, die bis 16 Uhr geöffnet sind.

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Um abzuschätzen, was möglichst zeitnah und in dem vom Rat vorgegebenen finanziellen Rahmen umzusetzen ist, hat die Stadt jetzt eine Konzeptstudie in Auftrag gegeben. „Darin wird der Architekt auflisten, welche Alternativen es zur Massivbauweise gibt“, sagt Katharina Fischer, Fachbereichsleiterin Kindertagesstätten und Jugend: „Es gibt verschiedene Varianten der Fertigbauweise, die nichts mit einem Container zu tun haben. Diese Module sind auch auf eine entsprechende Lebensdauer ausgelegt.“

Dieser Entscheidung war ein langes Hin und Her vorausgegangen. Denn der Rat sieht angesichts der kommunalen Finanzlage Sparsamkeit für geboten und hatte sowohl der ersten, 1,35 Millionen teuren Planung als auch einer nachgebesserten Variante mit 1,142 Milllionen Euro eine Absage erteilt. Nicht mehr als maximal eine Million darf der Anbau nun kosten.

Architekt Hartmut Zander hatte den Auftrag daraufhin an die Stadt zurückgegeben, weil er eine Realisierung seiner Pläne in diesem Kostenrahmen nicht für möglich hielt. Olaf Kruse, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion, hatte einen Plan B angemahnt und Container als Übergangslösung ins Spiel gebracht. Als Standort kämen der benachbarte Festplatz vor der Turnhalle oder der Bereich zwischen Grundschule und Schießanlage der Schützen infrage.

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Von Sandra Köhler

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