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Lehrte

Zytanien: Polizei fischt Drogendealer ab

Zum Zytanien-Festival kommen rund 3000 Besucher: Zwei mutmaßliche Drogenhändler aus Sehnde fischt die Polizei schon auf der Anfahrt ab.

Zum Zytanien-Festival kommen rund 3000 Besucher: Zwei mutmaßliche Drogenhändler aus Sehnde fischt die Polizei schon auf der Anfahrt ab.

Immensen/Sehnde.Massenweise Betäubungsmittel im Schlafsack und in einem Kopfkissen: Zwei junge Männer aus Sehnde haben offenbar das Zytanien-Festival für einen groß angelegten Handel mit illegalen Drogen nutzen wollen. Sie kamen jedoch gar nicht erst auf dem Gelände der alten Ziegelei bei Immensen an, sondern gerieten schon zuvor in die Fänge der Polizei.

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Die Ordnungshüter setzen bei dem Festival schon seit vielen Jahren auf strenge Kontrollen auf den Zufahrtswegen. Auch am vergangenen Wochenende zogen sie bei Immensen wieder etliche Besucher aus dem Verkehr und fanden bei einigen von ihnen kleinere Mengen von Ecstasy, Kokain, LSD und Marihuana. Die beiden 21 und 23 Jahre alten Sehnder sind aber offensichtlich keine kleinen Fische. Sie hatten am Freitag schon sehr früh zum Festivalgelände fahren wollen. Und zwar um 14.15 Uhr, also weit vor offiziellem Beginn der Veranstaltung. Doch auch zu diesem Zeitpunkt hatten sich die Polizisten bereits für Kontrollen aufgebaut.

Bei dem Wagen, in dem neben den zwei Sehndern noch andere Mitfahrer saßen, setzten die Beamten einen Rauschgiftspürhund an. Das Tier schlug sofort an. Bei einer Durchsuchung fanden die Ermittler schließlich in einem Schlafsack und einem Kopfkissen unterschiedliche Betäubungsmittel, darunter 100 Amphetamintabletten und große Mengen Amphetaminpulver sowie Haschischkekse.

All das sei fein säuberlich für den Verkauf verpackt gewesen, sagte ein Polizeisprecher am Mittwochmittag. Bei einer Hausdurchsuchung in Sehnde habe man außerdem noch weitere Betäubungsmittel gefunden. Wie hoch der Wert der beschlagnahmten Drogen ist, könne man derzeit nicht sagen. Das sei erst nach einer Analyse möglich, bei der der Wirkstoffgehalt in den Tabletten, dem Pulver und den Keksen ermittelt wird.

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Für die Polizei steht fest, dass die zwei Sehnder das Festival mit dem Ziel aufsuchen wollten, um mit den Betäubungsmitteln Handel zu treiben. Die Staatsanwaltschaft Hildesheim wurde eingeschaltet, welche die jungen Männer nach Abschluss aller Maßnahmen vorerst wieder auf freien Fuß setzte. Die Ermittlungen dauern jedoch an.

Von Achim Gückel

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