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Springe

Bahn sieht sich für Dach nicht zuständig

Dach bleibt hoch: Die Deutsche Bahn wird sich des Problems nasser Fahrräder nicht annehmen.

Dach bleibt hoch: Die Deutsche Bahn wird sich des Problems nasser Fahrräder nicht annehmen.

Springe.Nachdem die Bahn erst nicht klären konnte, ob das Bahnhofsdach überhaupt der Bahn gehört, steht nun fest, dass das Dach auf DB-Gelände steht. Allerdings sieht sich die Bahn nicht in der Verantwortung.

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Klarheit herrscht jetzt darüber, wie hoch das Dach ist: Laut einer Bahnsprecherin ragt es rund sechs Meter in den Himmel der Deisterstadt. Und ist damit so hoch, dass der Regen große Bereiche der Fahrradständer – nebst abgestellter Räder – erreichen kann. Nicht nur, wenn der Wind von der Seite kommt. Zum Ärger etlicher Radfahrer.

Weshalb das Dach so hoch geplant worden ist, ist bei der DB laut Bahnsprecherin „nicht bekannt“. Die Sprecherin verweist allerdings darauf, dass Bike-and-ride-Anlagen in der Region „in der Regel nicht überdacht“ seien. Auch stellt sie klar, dass der ruhende Verkehr, zu dem die Radständer gehören, „seit der Bahnreform eine hoheitliche Aufgabe der Kommunen“ sei und von diesen auch in der Region Hannover betreut werde. Wie berichtet, hatte die Region bereits vor einer Woche angekündigt, die Zahl der Radabstellplätze aufzustocken. Dieses Ziel wird laut Region mit höchster Prioritätsstufe verfolgt.

Bei neuen Radparkplätzen werden sich Nutzer darauf einstellen müssen, dass ihre Räder auch unterm Dach nass werden. Zumindest die Bahn wird sich des Themas nicht annehmen, so die Sprecherin: „Da die Bahn das Dach nur treuhänderisch für die eigentlich nicht im Zuständigkeitsbereich stehende B+R Nutzung betreibt, wird es bis zum Ende der Abschreibung keine Veränderungen geben“, heißt es da. Die Deutsche Bahn lege den Fokus auf die zu gewährleistende Sicherheit der Anlagen. Das Dach entstand während der Weltausstellung in Hannover im Jahr 2000 – also vor knapp 19 Jahren. Wann es bei der Bahn als abgeschrieben gilt, vermochte die Sprecherin nicht zu sagen.

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Von Ralf T. Mischer

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