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Springe

Bennigser hoffen auf Tempolimit

Lärm, Lastwagen und lauter Autos: Viele Bennigser hoffen, dass ein Tempolimit dafür sorgt, dass die Straße ruhiger wird. 

Lärm, Lastwagen und lauter Autos: Viele Bennigser hoffen, dass ein Tempolimit dafür sorgt, dass die Straße ruhiger wird.

Bennigsen. Viele Bennigser Bürger würden aufatmen: Für Teile der Hauptstraße gibt es gute Chancen, dass dort demnächst ein Tempo-30-Schild hängen wird. Ortsbürgermeister Jörg Niemetz (CDU) hofft darauf, dass sich möglichst rasch etwas tut.

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Hintergrund ist, dass die Kindertagesstätte am Gut in das Haus an der Hauptstraße 30 einzieht. Infolgedessen plädiert Ordnungsamts-Chef Werner Mosch dafür, dass dort, wie es der Rechtsrahmen hergibt, Tempo-30-Schilder aufgestellt werden. Allerdings kann die Stadt das nur empfehlen, die Entscheidung trifft die Landesbehörde für Straßenbau, weil es sich um eine Landesstraße handelt. „Ich bin aber zuversichtlich, dass wir Einvernehmen mit dem Land herstellen“, sagt Mosch. Heißt: Er geht eigentlich davon aus, dass das Land gegen das Aufstellen der Schilder nichts einzuwenden hat. Dabei rechnet er damit, dass die Tempobeschränkung im Bereich der Kita tagsüber und auch nachts gilt.

Für Niemetz jedenfalls wäre es ein Segen, wenn das Tempolimit in dem Bereich tags und nachts gelten würde. Er verspricht sich davon insgesamt eine Verkehrsberuhigung. Mit Blick auf die auch nachts fahrenden Lastwagen, die zum Teil mit großer Lautstärke durch die Hauptstraße holpern, hofft er aber auch, dass auch nachts 30 Kilometer pro Stunde nicht überschritten werden sollten. Gerade die Lastwagen der Rübenkampagne sorgen regelmäßig im Ort für Krach. Aber auch der normale Schwerlastverkehr hat offenbar deutlich zugenommen.

Über einen konkreten Zeitrahmen mag Mosch allerdings nicht reden. „Wir hoffen, dass das auf dem kurzen Dienstweg funktioniert“, sagt der Ordnungsamtschef.

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Tatsächlich kämpft der Ortsrat in Bennigsen bereits seit Jahren dafür, dass in der viel befahrenen Hauptstraße eine Geschwindigkeitsregelung eingeführt wird. Bislang allerdings ohne Erfolg. Niemetz argumentiert: „Viele Häuser stehen sehr dicht an der Straße, die Bewohner empfinden das Tempo der durchfahrenden Autos dadurch als viel höher.“

Unter anderem deshalb hatte sich Springe auch für das Pilotprojekt „Tempo 30“ des Landes beworben. Eine Entscheidung des Landes steht aus.

Von Ralf T. Mischer

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