Springe

Stadt saniert in diesem Jahr 25 Straßen

Für die Sanierung von Straßen im Stadtgebiet nimmt die Verwaltung 2018 und 2019 mehr Geld in die Hand.

Für die Sanierung von Straßen im Stadtgebiet nimmt die Verwaltung 2018 und 2019 mehr Geld in die Hand.

Springe. Der Winter 2017 hat die Straßen in Springe verschont – dennoch will die Stadtverwaltung in diesem Jahr 25 Straßen sanieren: 1,5 bis 2 Millionen Euro stehen dafür bereit.

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Für die Erneuerung der Fahrbahnen nimmt die Stadt dieses Jahr und auch 2019 mehr Geld in die Hand. Das liegt an der Verlegung des Fernwärmenetzes, erklärt Fachbereichsleiter Gerd Gennat. Allein die Oberflächenentwässerung schlägt mit 936.000 Euro zu Buche. Für die Erhaltungsarbeiten sind gleich 330.000 Euro im Haushalt eingestellt.

Risse müssen im gesamten Stadtgebiet geflickt werden, sagt Gennat. Die Verwaltung wolle zudem an Oberflächenbehandlungen festhalten, damit die Lebensdauer der Straßen verlängert werden könne. Für Anlieger und Autofahrer bringe das allerdings wenig, da die Unebenheiten dadurch nicht beseitigt werden könnten.

Gute Erfahrungen habe die Verwaltung mit dünnen Schichten im Kalteinbau gemacht – weil sich dieses ressourcenschonende Verfahren bewährt habe, soll es in diesem Jahr fortgesetzt werden. Dabei können auch Unebenheiten geglättet werden. „Ein Allheilmittel ist das preisgünstige Verfahren aber nicht“, sagt Gennat.

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Um die Mitarbeiter des Betriebshofes zu entlasten, sollen einige Arbeiten an externe Firmen vergeben werden. Dazu zählt die Gossensanierung im Zuge der Fernwärmetrasse, aber auch die Verbindungsstraße von Eldagsen nach Mittelrode. Der sogenannte Bierschnellweg soll saniert werden, damit die Substanz nicht noch weiter beschädigt werde. Finanziert wird das aus Rückstellungen. „Für diese Maßnahmen fehlen uns zudem die Spezialfahrzeuge.“

Der Betriebshof selbst bekommt 125.000 Euro zur Verfügung gestellt, um Material zu kaufen und Geräte anzumieten. Gleichzeitig können die Mitarbeiter mit dem Geld kurzfristig im Notfall reagieren und Schadstellen flicken. Von April bis Juni ist der Betriebshof vor allem mit Asphaltreparaturen beschäftigt, kündigt Gennat an.

Alterung der Straßen verzögern

Investieren will die Stadt in den Straßenbau in Bennigsen. Dort wurde in den vergangenen Monaten das Kanalsystem umgestellt. Im Rahmen der Eldagser Stadtsanierung soll es in diesem Jahr mit den Maßnahmen an der Wallstraße und Am Namenlosen Knick weitergehen. „Ziel aller Arbeiten ist es, in möglichst vielen Bereichen die Alterung zu verzögern.“ Dass die Stadt damit auf einem guten Weg sei, zeige sich daran, dass die Straßen den Winter gut überstanden hätten. „Hinter uns liegen 20 Jahren vorbeugender Straßenarbeiten. Das macht sich jetzt bemerkbar.“

Diese Straßen werden saniert

Springe: Am Handanger, Friedrich-Bähre-Straße, Heinrich-Göbel-Straße, Im Erlengrund, Rostocker Straße, Völksener Straße, Weimarer Straße, Hamelner Straße, Im Kleinen Felde, Jägerallee, Leibnizstraße, Philipp-Reis-Straße

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Bennigsen: Hopfengarten, Wilhelm-Busch-Straße

Lüdersen: Birkenfeld, Im Thiefeld, Linderter Weg, Margaritenweg, Am Wehrturm, Bergdorfstraße, Föhrenweg, Holtenser Weg, Wolfsberg

Mittelrode: Mittelroder Straße

Völksen: Bosselweg

Von Saskia Helmbrecht

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