Uetze

Abriss des Gemeindesaals an Uetzer Kirche beginnt

Der Vorbau zwischen dem Gemeindesaal (hinten) und dem Verbindungstrakt (links) zum denkmalgeschützten Pfarrhaus ist teilweise schon abgerissen.

Der Vorbau zwischen dem Gemeindesaal (hinten) und dem Verbindungstrakt (links) zum denkmalgeschützten Pfarrhaus ist teilweise schon abgerissen.

Uetze. Der Bau des neuen Gemeindezentrums der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Uetze-Katensen rückt näher. Die Baustelle ist eingerichtet. Ein Fachunternehmen hat mit dem Abbruch des alten Gemeindesaals an der Johannes-der-Täufer-Kirche begonnen. Im Moment entkernen die Arbeiter das alte Gebäude. Für den Abriss sind nach Auskunft der Pastorin Heidrun Kück drei Wochen eingeplant. Nach ihrer Einschätzung stellt der Abriss des kurzen Verbindungstrakts zwischen dem Gemeindesaal und dem denkmalgeschützten Pfarrhaus eine Herausforderung dar: Dabei müssten die Arbeiter sehr vorsichtig vorgehen, damit das Baudenkmal nicht beschädigt werde.

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Bevor die Außenmauern fallen, wird der alte Gemeindesaal entkernt

Bevor die Außenmauern fallen, wird der alte Gemeindesaal entkernt.

Der Abriss des Gemeindesaals ist erforderlich, um Platz für das neue Gemeindezentrum zu schaffen. Es soll im Pfarrgarten entstehen, der hinter dem Gemeindesaal und dem Pfarrhaus liegt. Im Mai sollen die Erdarbeiten für den Neubau beginnen. „Daran werden Archäologen beteiligt“, sagt Kück. Weil früher um die Kirche herum ein Friedhof war, könnten die Bauarbeiter auf archäologische Funde stoßen.

Die abgehängte Decke des Gemeindesaals ist bereits zum größten Teil ausgebaut worden

Die abgehängte Decke des Gemeindesaals ist bereits zum größten Teil ausgebaut worden.

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Die Architekten wollen den Neubau im Pfarrgarten so platzieren, dass Besucher von der Kirchstraße aus links am Pfarrhaus vorbei direkt auf das neue Gemeindezentrum zugehen. Herzstück des Neubaus wird ein unterteilbarer Saal sein, sodass sich mehrere Gruppen gleichzeitig treffen können, ohne sich gegenseitig zu stören. Zwischen dem Neubau, der Kirche und dem Pfarrhaus wird ein Platz entstehen, den die Gemeinde für Freiluftveranstaltungen nutzen kann. Nach dem derzeitigen Zeitplan soll das neue Gebäude im Frühsommer 2020 fertig werden. Pastorin Kück ist zuversichtlich, dass die Kirchengemeinde den Finanzrahmen von 1,3 Millionen Euro einhalten kann: „Es gibt bisher keine signifikanten Abweichungen.“

Beim Einrichten der Baustelle ist mit einen Bauzaun der Weg auf der Ostseite der Johannes-der Täufer-Kirche gesperrt worden. Daher müssen Fußgänger, die durch die Kirchgasse von der Kirch- zur Kaiserstraße oder umgekehrt gehen wollen, einen kleinen Umweg um das Gotteshaus herum in Kauf nehmen. Frei ist der Weg am Haupteingang der Kirche vorbei.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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