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Uetze

Baulandverkauf soll Ende 2019 beginnen

Die Planungen für das neue Mischgebiet (links) am Schapers Kamp werden jetzt konkret.

Die Planungen für das neue Mischgebiet (links) am Schapers Kamp werden jetzt konkret.

Uetze.Für das Baugebiet Schapers Kamp kann die Gemeinde jetzt die Planung für den Straßenbau beim Braunschweiger Ingenieurbüro König in Auftrag geben. Das hat der Verwaltungsausschuss der Gemeinde in dieser Woche beschlossen. Parallel dazu wird laut Fachbereichsleiter Sven Kuchenbecker das Bebauungsplanverfahren für das 3,82 Hektar große Mischgebiet vorangetrieben. Im März werden die zuständigen Ratsgremien sich mit dem B-Plan beschäftigen, dann wird er öffentlich ausgelegt. „Wir wollen bis Ende 2019 soweit sein, dass wir mit der Vermarktung der Grundstücke beginnen können“, sagt Kuchenbecker.

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Ursprünglich war die Gemeinde davon ausgegangen, dass sie bereits Ende 2018 die ersten Grundstücke verkaufen könnte. Doch die Planung hat sich verzögert, nicht zuletzt wegen des Lärmschutzes. Im neuen Plan wurde deshalb unter anderem das Regenrückhaltebecken in die Nordostecke verlegt, damit die Wohnhäuser möglichst weit entfernt von der B 188 liegen. Das reine Wohngebiet umfasst rund 11.000 Quadratmeter. Eine einzige Straße – laut Plan mit Breiten von 7,50 bis 13 Meter – soll hindurchführen. Sie wird mit jeweils einer Brücke an die Straße Imkernhof im Osten und Hünenburgstraße im Norden angeschlossen. Die beiden Brücken sind erforderlich, weil das Baugebiet im Osten und Norden von einem Graben umschlossen ist.

Diese Grafik zeigt, wie die rund 3,8 Hektar große Fläche auf der Ostseite des Schapers Kamp mit Wohngebiet (oben), Kindergarten und Seniorenheim (Mitte) sowie Betriebsgebäuden (unten) genutzt werden soll.

Diese Grafik zeigt, wie die rund 3,8 Hektar große Fläche auf der Ostseite des Schapers Kamp mit Wohngebiet (oben), Kindergarten und Seniorenheim (Mitte) sowie Betriebsgebäuden (unten) genutzt werden soll.

„Bis zum Endausbau der Wohnstraße soll der Anlieferverkehr direkt vom Schapers Kamp über eine Baustraße laufen“, sagt Kuchenbecker. Das hatte ein Anlieger der Straße Imkernhof angeregt, damit die schweren Baufahrzeuge diese nicht kaputt fahren. Danach wird vom Schapers Kamp aus nur noch ein Fuß- und Radweg in das neue Wohngebiet führen. Er soll den Anwohnern den direkten Zugang zum Versorgungszentrum auf der Westseite des Schapers Kamp sowie in die freie Landschaft nördlich der Hünenburgstraße ermöglichen. Dass keine Autostraße direkt vom Schapers Kamp in das Wohngebiet führen wird, hat seinen Grund: „Wir wollen Durchgangsverkehr vermeiden“, erklärt Kuchenbecker.

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An der Wohngebiet mit 19 Grundstücken für Einfamilienhäuser schließt sich nach Süden ein rund 7000 Quadratmeter großes Areal für soziale Einrichtungen an. Feststeht bereits, dass dort die Arbeiterwohlfahrt eine Kindertagesstätte mit vier Gruppen errichten wird. Zudem soll ein Seniorenheim entstehen. Platz für kleine Gewerbebetriebe wie Handwerker sowie Praxis- und Büroräume – Wohnraum für Hausmeister, Betriebsleiter oder -inhaber sind hier erlaubt – bietet schließlich der südliche Teil des Mischgebiets auf rund 8000 Quadratmetern. Sowohl Kita und Seniorenheim als auch die Gewerbebetriebe werden über den Schapers Kamp erreichbar sein.

Von Anette Wulf-Dettmer

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