Uetze

Christine Späthe: Kunstspirale wird weiter wachsen

Während der Shantychor Graf Luckner auf der Bühne singt, hören Gäste an den Tischen der Musik zu, oder sie unterhalten sich.

Während der Shantychor Graf Luckner auf der Bühne singt, hören Gäste an den Tischen der Musik zu, oder sie unterhalten sich.

Hänigsen. Die Kunstspirale hat sich in nur einem Jahrzehnt nicht nur in Hänigsen und der Gemeinde Uetze einen Namen gemacht. So sind am Sonnabend zu dem Fest anlässlich des zehnjährigen Bestehens auch Besucher aus den Nachbarkommunen und Hannover gekommen. Die Erste Gemeinderätin Ursula Tesch folgerte daraus: „Die Kunstspirale muss ein Anziehungspunkt sein.“

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„Ich komme immer gern hierher. Ich bin sehr von dem Konzept überzeugt, sich über Kunst und Kultur zu begegnen“, sagte Sabine Fett, Geschäftsführerin des Landesverbands der Kunstschulen Niedersachsen. 2008 sei sie das erste Mal in Hänigsen gewesen. Damals habe die Kunstspirale nur über ihr Atelier verfügt.

Fast der gesamte Seniorenbeirat der Gemeinde Uetze feierte mit der Kunstspirale. Dessen Vorsitzende Christa Guderian wies darauf hin, dass der Beirat mit der Kunstspirale zusammenarbeite: „Wir haben hier an jedem dritten Dienstag im Monat von 10 bis 12 Uhr eine Sprechstunde“. Das neueste Gemeinschaftsprojekt sei der Filmnachmittag für Senioren.

Kunstspiralen-Geschäftsführerin Chrstine Späthe erinnerte in ihrem Rückblick daran, dass die Anfangszeit nicht leicht geworden sei. Sie habe zunächst den Verein ehrenamtlich aufgebaut. Nach Gesprächen mit Ortsbürgermeister Norbert Vanin und der Gemeindeverwaltung vor vier Jahren sei es sichtbar aufwärts gegangen. Die Gemeinde und die Region Hannover hätten den Dorftreff gefördert, deren Träger die Kunstspirale ist.

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„Die Kunstspirale wird weiter wachsen“, sagte Späthe. Derzeit liefen Förderanträge für mehrere Projekte. Für die Sanierung des Gebäudes, in dem sich das Atelier und der Dorftreff befinden, will die Gemeinde Zuschüsse beim Land und aus dem sogenannten Leader-Programm der EU beantragen. Laut Tesch wird die Verwaltung demnächst die Anträge ausarbeiten

Auf dem Festprogramm standen Auftritte des Shantychors Graf Luckner und der Band Big City Blues, Mitmachaktionen für Kinder und ein Kunsthandwerkermarkt. Für einen Luftballonweitflugwettbewerb bemalten Kinder die Rückseiten der Karten. „Wir wollen kleine Kunstwerke in die Welt schicken“, sagte Kunstspiralen-Mitarbeiterin Susan Feher. Auf dem Kunsthandwerkermarkt im Atelier konnten die Besucher einigen Ausstellern bei der Arbeit über die Schulter schauen.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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