Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

 

Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

Uetze

Dollbergen: Avista baut neues Sozialgebäude

Das neue Sozialgebäude für die Mitarbeiter der Altölraffinerie in Dollbergen soll auf dem jetzigen Parkplatz (links im Bild) im Nordosten des Betriebsgeländes entstehen. Die Fläche im Vordergrund, die noch landwirtschaftlich genutzt wird, hat Avista gekauft, um Platz für eine Erweiterung der Raffinerie zu haben.

Das neue Sozialgebäude für die Mitarbeiter der Altölraffinerie in Dollbergen soll auf dem jetzigen Parkplatz (links im Bild) im Nordosten des Betriebsgeländes entstehen. Die Fläche im Vordergrund, die noch landwirtschaftlich genutzt wird, hat Avista gekauft, um Platz für eine Erweiterung der Raffinerie zu haben.

Dollbergen.Die Avista Oil Deutschland will noch in diesem Jahr für ihre Beschäftigten in Dollbergen ein neues Sozialgebäude bauen. Nachdem die Planungsphase abgeschlossen ist, hat das Unternehmen vor Kurzem bei der Region Hannover einen Bauantrag gestellt. „Wir warten jetzt auf die Baugenehmigung“, sagt Vorstandsreferentin Lena Neumann.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Derzeit arbeite Avista die Unterlagen für die Ausschreibung der Gewerke aus, berichtet Neumann. Das Unternehmen will möglichst gleich nach Vorliegen der Genehmigung mit den Arbeiten beginnen. Es rechnet damit, dass die Bauarbeiter im Spätsommer loslegen können. „Wir planen, noch im Jahr 2018 fertig zu werden“, sagt Neumann.

Um problemlos auf ein künftiges Wachstum des Dollberger Altölraffinerie reagieren zu können, hat Avista den Bauantrag gleich für ein zweistöckiges Gebäude gestellt. „Aber wir werden bedarfsgerecht erst eingeschossig bauen – mit der Option, jederzeit ein Obergeschoss aufstocken zu können“, kündigt Eckhard Beismann, verantwortlicher Projektingenieur bei Avista, an.

Der Neubau wird mit einem modernen Schwarz-Weiß-Bereich ausgestattet sein, in dem es getrennte Umkleideräume für die verschmutzte Arbeitsmontur und die saubere Alltagskleidung gibt. Laut Neumann fehlt ein solcher Bereich in den bisherigen Sozialräumen, die sich in einem älteren Gebäudetrakt befinden. „Ein Schwarz-Weiß-Bereich wird über kurz oder lang gefordert werden“, sagt sie. Daher habe sich Avista für den Neubau entschieden.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige
Im Westen (rechts) des Mitarbeiterparkplatzes soll das neue Sozialgebäude gebaut werden.

Im Westen (rechts) des Mitarbeiterparkplatzes soll das neue Sozialgebäude gebaut werden.

Auf dem Tanklastwagen-Parkplatz können die Beschäftgten ihre Autos abstellen, sobald die Bauarbeiten für das Sozialgebäude beginnen.

Auf dem Tanklastwagen-Parkplatz können die Beschäftgten ihre Autos abstellen, sobald die Bauarbeiten für das Sozialgebäude beginnen.

Der Standort des Gebäudes mit einer Grundfläche von 280 Quadratmetern wird im Westen des Mitarbeiterparkplatzes liegen. Dadurch fallen nach Neumanns Angaben zehn bis 15 Abstellplätze weg. Die Mitarbeiter können vorübergehend ihre Autos auf dem Tankwagen-Parkplatz des Altölsammeldienstes Karo As abstellen, der zur Avista-Gruppe gehört. Zu einem späteren Zeitpunkt will Avista für die wegfallenden Parkplätze auf der geplanten Erweiterungsfläche der Raffinerie Ersatz schaffen.

Für die Erweiterungsfläche, die sich nach Norden an das Betriebsgelände in Richtung Landesstraße 387 anschließt, läuft noch das Bebauungsplanverfahren. Kürzlich hatten die Planunterlagen öffentlich ausgelegen. Über die Bedenken, die während der Auslegung vorgetragen wurden, wird der Uetzer Rat voraussichtlich Ende August entscheiden.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.