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Uetze

Dollbergen: Getreidefeld steht in Flammen

Der Nordwind treibt Flammen und Rauch auf das Wäldchen zu, das nur wenige Meter vom brennenden Getreidefeld entfernt beginnt.

Der Nordwind treibt Flammen und Rauch auf das Wäldchen zu, das nur wenige Meter vom brennenden Getreidefeld entfernt beginnt.

Uetze.Mit einem Großaufgebot ist die Feuerwehr am Freitagabend zu einem Brand in der Feldmark zwischen Dollbergen und Schwüblingsen ausgerückt. Gegen 18.30 Uhr fing dort ein Getreidefeld, das gerade abgeerntet wurde, Feuer gefangen.

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Ursache war ein heiß gelaufenes Lager des Mähdreschers. Dadurch war heißes Öl aufs Feld getropft und hatte Stroh entzündet. Der Mähdrescherfahrer alarmierte sofort die Feuerwehr. Als erste waren die Dollberger und Schwüblingser am Brandort und kurz darauf auch Gemeindebrandmeister Tobias Jacob aus Hänigsen, der den Einsatz leitete.

Um die Flammen auf dem staubtrockenen Getreidefeld schnell und effektiv löschen zu können, wurden auch die Tanklöschfahrzeuge der Katenser, Hänigser und Uetzer Feuerwehren angefordert. Im Einsatz waren schließlich 65 Feuerwehrleute mit acht Fahrzeugen. Oberste Priorität hatte, ein Ausbreiten oder Überspringen der Flammen auf benachbarte Felder und einen Wald – das brennende Getreidefeld liegt am Waldrand – zu verhindern. Dabei war Schnelligkeit gefragt, denn es wehte ein stetiger Nordwind, der das Feuer auf den Wald zutrieb. Die Rauchfahnen waren schon von Arpke und Sievershausen aus zu sehen.

Mit Feuerklatschen schlagen zwei Feuerwehrmänner Flammen nieder, die in der noch stehenden Wintergerste wieder hochgezüngelt sind.

Mit Feuerklatschen schlagen zwei Feuerwehrmänner Flammen nieder, die in der noch stehenden Wintergerste wieder hochgezüngelt sind.

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Von zwei Seiten löschten die Feuerwehrleute die Flammen mit Wasser und Feuerklatschen. Da und dort auf dem Feld, das zu dem Zeitpunkt noch nicht vollständig abgemäht war, schlugen immer wieder Flammen hoch. Die Schwüblingser Feuerwehrleute nutzen als Löschwasserquelle die Feldberegnung, indem sie ihre Löschrohre an einen Hydranten am Waldrand anschlossen.

„Ein Glück, dass das Stroh nicht gehäckselt ist, sondern in langen Reihen auf dem Acker liegt“, sagte der Mähdrescherfahrer, der die Löscharbeiten beobachtete. Wäre es gehäckselt gewesen und damit gleichmäßig auf dem Feld verteilt, hätte sich das Feuer viel schneller ausgebreitet. Nach etwa 40 Minuten waren alle Brandnester auf dem Getreidefeld gelöscht. Einsatzkräfte blieben so lange vor Ort, bis der Landwirt – das Feld bewirtschaftet ein Bauern aus dem Nachbarlandkreis – mit Trecker und Grubber anrückte, um die verbrannte Teile des Feldes sofort umzubrechen.

Bei dem Einsatz wurde laut Polizei ein Feuerwehrmann leicht verletzt. Wobei konnte die Beamten am Sonnabend nicht mitteilen. Der Schaden auf dem Getreidefeld ist nur gering. Nachdem der Brand gelöscht war, hat der Mähdrescher seine Arbeit fortgesetzt.

Von Anette Wulf-Dettmer

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