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Uetze

Schon 30 000 Euro für Dorftreff gesammelt

Der Kirchturm ist der älteste Gebäudeteil der Obershagener St.-Nicolai-Kirche. Die Landesdenkmalpflege will ihn deshalb unverändert erhalten.

Der Kirchturm ist der älteste Gebäudeteil der Obershagener St.-Nicolai-Kirche. Die Landesdenkmalpflege will ihn deshalb unverändert erhalten.

Obershagen.Pastor Ulrich von Stuckrad-Barre ist zuversichtlich, dass die neue Pläne für den Umbau der St.-Nicolai-Kirche in einen Treffpunkt für die Dorfbewohner vom Landesamt für Denkmalpflege akzeptiert werden. „Im Herbst werden die neuen Pläne vorgelegt“, sagt Stuckrad-Barre. Baubeginn solle dann im Jahr 2020 sein. Die Kirchengemeinde wollte eigentlich schon im nächsten Jahr den Umbau in Angriff nehmen.

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Der Landesdenkmalpfleger Reiner Zittlau hatte bei einem Ortstermin die Idee, einen gläsernen Eingangsbereich direkt an den Kirchturm zu setzen, abgelehnt. Denn dieser älteste Teil des Gebäudes präge die Ansicht der Kirche von der Straße aus, der besonderen Bedeutung des Kirchturms müsse deshalb Rechnung getragen werden, argumentierte Zittlau. Jetzt soll ein gläserner Windfang vom Turm ausgesehen in Höhe des ersten Fensters auf der Nordseite des Kirchenschiffs angedockt werden. Von dort geht es dann rechts ins Kirchenschiff und links zu den Toiletten. Darüber hinaus muss der Brandschutz in der Kirche verbessert werden, weil der Raum künftig multifunktional genutzt wird. Ein Problem ist beispielsweise der Durchgang unter der Orgelempore: Er ist zu niedrig für einen Fluchtweg. Deshalb soll der gesamte Fußboden in dem Bereich um einige Zentimeter abgesenkt werden.

Damit wird der Umbau, der planerisch vom Amt für Bau- und Kunstpflege in Celle begleitet wird, nicht nur langwieriger, sondern auch teurer. Pastor Stuckrad-Barre zeigt sich allerdings überzeugt, dass die Finanzierung zu schaffen ist. Die Bürger stünden hinter dem Projekt, denn Obershagen brauche solch eine Begegnungsstätte. Bisher seien mehr als 30.000 Euro an Spenden zusammengekommen. Weitere Aktionen bereitet die Aktionsgruppe Begegnungsstätte laut Ortsbürgermeister Andreas Staas bereits vor. Am 8. September wird es ein Bierfest geben. Zum Drachenfest auf den Osterwiesen will die Gruppe ein Kuhbingo beisteuern.

Von Anette Wulf-Dettmer

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