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Uetze

Verkehr zum Kaliberg: Rat schickt Backeberg in erneute Verhandlung

CDU-Ratsherr Werner Hübner fordert, die Kalibahntrasse in eine Werksstraße umzubauen, damit darüber die Transporte zum Kaliberg rollen können.

CDU-Ratsherr Werner Hübner fordert, die Kalibahntrasse in eine Werksstraße umzubauen, damit darüber die Transporte zum Kaliberg rollen können.

Uetze.Bürgermeister Werner Backeberg (SPD) soll umgehend noch einmal mit seinen Amtskollegen aus Wathlingen, Nienhagen und Burgdorf Gespräche über die Verkehrslenkung der Materialtransporte zum Wathlinger Kaliberg führen. Der Rat hat sich bei Enthaltung der SPD-Fraktion einem entsprechenden Antrag des CDU-Ratsherrn Werner Hübner zu eigen gemacht. Er fordert, dass die Lastwagen, die belasteten Bodenaushub und Bauschutt für die Abdeckung der Kalibergs anliefern, über den Röhndamm und dann über die Kalibahntrasse geleitet werden. Die Bahntrasse müsste dann zu einer Werksstraße ausgebaut werden.

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Hanisch: Kommunen haben unterschiedliche Ziele

Thordies Hanisch begründete die Stimmenthaltung ihrer Fraktion damit, dass der Antrag impliziere, dass der Bürgermeister seinen Job nicht richtig mache. Aber Backeberg stehe bereits in Kontakt mit den anderen Bürgermeistern. Das Problem liegt nach Ansicht der stellvertretenden SPD-Fraktionsvorsitzenden ganz woanders: „Es gibt in den Kommunen unterschiedliche Zielvorstellungen, so dass man nicht auf einen Nenner kommt.“

Rentz: Offizieller Auftrag des Rates sei deutliches Signal

„Es geht darum, dass der Bürgermeister den offiziellen Auftrag des Rates erhält“, erwiderte Hübner. Weil niemand wisse, wie das Planfeststellungsverfahren für die Haldenabdeckung ausgehe, müsse die Gemeinde Uetze überall am Ball bleiben. Nach Ansicht des CDU-Fraktionschefs Dirk Rentz setzt der Rat mit der Zustimmung zum Antrag ein deutliches Signal, dass die Materialtransporte nicht durch Hänigsen rollen sollen.

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„Wir reden über klassifizierte Straßen, die für solchen Verkehr ausgelegt sind“, sagte Backeberg. Eine Verkehrslenkung über den Röhndamm und die Kalibahntrasse setze voraus, dass sich alle betroffenen Kommunen einig sind und auch der Konzern K+S zustimmt. Nienhagen lehne das bislang strikt ab. Backeberg kündigte an, dass er in Kürze mit den Bürgermeistern der Samtgemeinde und der Gemeinde Wathlingen sprechen werde. Darüber und über weitere Gespräche werde er den Rat unterrichten.

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Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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