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Uetze

Wasserverband investiert 2,4 Millionen Euro

Verbandsvorsitzender Hans-Hermann Baars und Geschäftsführer Olaf Schröder stellen die Investitionspläne des Wasserverbands Peine für 2019 vor.

Verbandsvorsitzender Hans-Hermann Baars und Geschäftsführer Olaf Schröder stellen die Investitionspläne des Wasserverbands Peine für 2019 vor.

Uetze. Der Wasserverband Peine, der in Uetze auch für die Abwasserentsorgung zuständig ist, will 2019 rund 2,48 Millionen Euro im Gemeindegebiet in den Ausbau der Kanalisation investieren. Deshalb werden sich die Abwassergebühren zum 1. Januar in Uetze und seinen Ortsteilen um 39 Cent pro Kubikmeter auf 3,20 Euro erhöhen, und der Grundpreis wird um 12 auf 72 Euro im Jahr angehoben. Der Trinkwasserpreis von netto 1,48 Euro pro Kubikmeter bleibt hingegen stabil. Das hat die Verbandsversammlung, die am Freitag in Peine tagte, beschlossen.

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Im Einzelnen sind folgende Projekte im Gemeindegebiet Uetze geplant:

In Uetze in der Heinrichstraße werden rund 400 Meter Schmutz- und Regenwasserkanal erneuert; Kostenkalkulation: rund 700.000 Euro.

In Katensen ist der Neubau eines Speicherbeckens für Mischwasser an der Straße Am Spring vorgesehen; Kostenkalkulation: rund 650.000 Euro.

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In Hänigsen soll in der Kläranlage die Rechen- und Sandfanganlage erneuert und das dortige Gebäude entsprechend umgebaut werden. Kostenkalkulation: 880.000 Euro.

Im Ortsteil Krausenburg wird das Pumpwerk erneuert; Kostenkalkulation: 250.000 Euro.

In Eltze selbst sind keine Bauarbeiten vorgesehen. Allerdings partizipiert der Ort von der Modernisierung des Leitsystems im Wasserwerk Wehnsen. Diese Investition in das 30 Jahre alte Wasserwerk wird laut Wasserverband rund 300.000 Euro kosten.

Insgesamt plant der Wasserverband Peine Investitionen in Höhe von rund 47 Millionen Euro in seinen 18 Mitgliedskommunen. Das Ziel ist laut Verbandsvorsitzenden Hans-Hermann Baas, im ländlichen Raum eine gut ausgebaute und funktionierende Infrastruktur für die Wasserversorgung zu erhalten und, wo nötig, zu erweitern. „Das ist mit viel Aufwand verbunden, wie der Wirtschaftsplan fürs neue Jahr deutlich macht, und auch nicht zum Nulltarif zu haben“, sagt Baas. Nach wie vor wirtschafte der Wasserverband, der allein in kommunaler Hand ist, ohne Gewinnerzielungsabsicht. „Denn Wasser darf weder Luxusgut noch Spekulationsobjekt werden.“

Aus diesem Grund will der Wasserverband eine Solidargemeinschaft für die Abwasserreinigung gründen, ähnlich wie es seit Jahren im Trinkwasserbereich praktiziert wird. Das Konzept für die Solidargemeinschaft wurde inzwischen allen Mitgliedskommunen vorgestellt. Auch der Uetzer Rat hat bereits darüber beraten. Uetze würde mitmachen, solange die Abwassergebühr nicht über 4 Euro pro Kubikmeter steigt. Wenn der Wille zur Gründung das sei, erklärt Geschäftsführer Olaf Schröder

Von Anette Wulf-Dettmer

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