Revierförsterei Resse

Neuer Waldlehrpfad im Moor

In der Revierförsterei Resse ergänzt der neue Waldlehrpfad den Moorerlebnispfad: Förster Thomas Deppe erklärt die Infotafeln am Pfad.

In der Revierförsterei Resse ergänzt der neue Waldlehrpfad den Moorerlebnispfad: Förster Thomas Deppe erklärt die Infotafeln am Pfad.

Wedemark. Noch nicht einmal offiziell eröffnet ist der neue Pfad, aber 15 Teilnehmer hatten am Sonnabend im Rahmen einer Veranstaltung zur Gartenregion Hannover schon den Vorzug einer Führung – und so das Vergnügen der kundigsten Antworten von Revierförster Thomas Deppe.

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„Wir planen noch einen Eröffnungstermin mit Grillen, auch der Kindergarten wird dabei sein“, kündigte Deppe an. Mit der Kindertagesstätte gebe es eine enge Kooperation. „Die Kinder verbringen im Jahr viele Wochen im Wald.“

Den Baumlehrpfad in der Resser Försterei im Forstamt Fuhrberg der Landesforsten sieht Deppe als gute Ergänzung zum Moorerlebnispfad bei Resse. „Wir haben ein freizügiges Betretungsrecht des Waldes“, erläuterte er das Bestreben der Forstverwaltung. „Aber dabei wollen wir natürlich auch lenken.“ Ruhige, stille Erholung sollen Spaziergänger im Wald finden. Eine Stunde muss einplanen, wer sich dort vom Start an der Straße Zum Walde auf den Laufweg macht.

Die Lehrtafeln, eine Grundausstattung, seien noch nicht vollständig, berichtete der Förster. Der Lehrpfad werde in mehreren Stufen ausgebaut. Im zweiten Schritt soll eine Waldallee entstehen, das alles innerhalb der Zehn-Jahres-Planung im Revier.
Nicht nur Wissen über Baum und Strauch auf den Infotafeln begleitet den Pfad. "Wir stehen ja viel tiefer verwurzelt und emotional stark verbunden im Wald", verdeutlichte der Förster. Auch das Walderleben, Kunst oder Mystik seien Bereiche, die noch zu erschließen seien. Dazu gebe es erste Versuche.

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Auf einer großen Infotafel über „100 mal 100 Meter Wald der Landesforsten“ erfahren Spaziergänger eine Menge über Umfang und Bedeutung der Forstwirtschaft. Ihnen wird auf dem Spazierweg unter Bäumen zum Beispiel vor Augen geführt, dass in Niedersachsen mehr Arbeitsplätze in der Wald- und Forstwirtschaft zu finden sind als in der Autowirtschaft.

Von Ursula Kallenbach

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