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Wedemark/Langenhagen/Isernhagen

Polizei nimmt fünf Feiernde an Vatertag fest

Tagsüber ist die Zahl der Besucher an der Meitzer Straße noch überschaubar, die Stimmung ausgelassen gewesen. Das hat sich zum Abend hin geändert.

Tagsüber ist die Zahl der Besucher an der Meitzer Straße noch überschaubar, die Stimmung ausgelassen gewesen. Das hat sich zum Abend hin geändert.

Wedemark/Langenhagen/Isernhagen. Die Polizei hat an Himmelfahrt in Isernhagen, Langenhagen und der Wedemark massiv Präsenz gezeigt. Auch dank der in Langenhagen und Isernhagen geltenden Allgemeinverfügung ist es dort komplett friedlich und ruhig geblieben, bilanzierte die Polizei am Freitag. Trotz des zum Teil hohen Alkoholpegels der Besucher hätten diese sich "sehr kooperativ und durchgehend friedlich" verhalten, berichtete Behördensprecher Thorsten Schiewe.

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Das bestätigte auch Langenhagens Stadtsprecherin Juliane Stahl: „Meine Kollegen haben einen ruhigen und entspannten Vatertag erlebt.“ Die Parkranger hatten am Donnerstag lediglich zwei Verwarnungen ausgesprochen, weil abseits der ausgewiesenen Bereiche gegrillt wurde, sowie zehn weitere Ermahnungen.

Stimmung kippt mit zunehmenden Alkoholpegel

Anders verlief der Tag in der Wedemark. Dort kippte Schiewes Angaben zufolge im Bereich der Meitzer Straße zwischen Hellendorf und Meitze die Stimmung zum Abend hin. Nachdem sich dort immer mehr Feiernde versammelt hatten, wurde die Straße gegen 15.30 Uhr für den Durchgangsverkehr gesperrt. Ab circa 17 Uhr verzeichnete die Polizei „eine zunehmend aggressive Stimmung der überwiegend heranwachsenden Feiernden“. Das mündete schließlich in drei Strafanzeigen wegen Körperverletzung. Als sich die Situation gegen 18.30 Uhr immer weiter aufgeheizt hatte, ließ Einsatzleiter Björn Korth den Bereich räumen. In der Folge sprachen die Beamten sechs Platzverweise aus. Zudem wurden fünf Menschen vorläufig festgenommen.

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Polizei kündigt Gespräche mit Gemeindeverwaltung an

Angesichts dieser Vorgänge wird die Polizei nun Gespräche mit der Gemeindeverwaltung führen, ob nicht eventuell auch für die Meitzer Straße eine Allgemeinverfügung zu Himmelfahrt ausgesprochen werden kann, teilte Philip Wehr, stellvertretender Leiter des Wedemärker Kriminal- und Ermittlungsdienstes, mit. „Die Gemeinde Wedemark wird, wie jedes Jahr, in enger Rücksprache mit der Polizei die Situation analysieren, bewerten und daraus Schlüsse für das kommende Jahr ziehen“, bestätigt auch Rathaussprecher Magnus Wurm.

Von Sven Warnecke

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