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Wedemark

Prominenter Besuch zum Europa-Tag in Mellendorf

Alt-Bundespräsident Christian Wulff (von links), der SPD-Europa-Abgeordnete Bernd Lange und sein CDU-Kollege, Burkhard Balz, sprechen mit Helge Zychlinksi, Bürgermeister der Wedemark.

Alt-Bundespräsident Christian Wulff (von links), der SPD-Europa-Abgeordnete Bernd Lange und sein CDU-Kollege, Burkhard Balz, sprechen mit Helge Zychlinksi, Bürgermeister der Wedemark.

Mellendorf.Zwei Tage im Mai sind alljährlich dem europäischen Gedanken gewidmet. Am 5. Mai 1949 wurde der Europa-Rat gegründet und der 9. Mai 1950 ist der Jahrestag der historischen Schuman-Erklärung, der Geburtsstunde der sogenannten Montan-Union. Sie gilt als Initialzündung für das Europa heutiger Zeit. Diese Tage sind somit also auch ein Gedenken für den Frieden und die Einheit in Europa. Womit die beherrschenden Themen der Feierstunde in der Aula des Mellendorfer Schulzentrums auch schon genannt wären.

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Alt-Bundespräsident Wulff trägt sich ins Goldene Buch der Gemeinde ein

Die Europa Union Hannover als Veranstalter durfte sich zudem über prominenten Besuch freuen. Neben den Europaabgeordneten von SPD und CDU, Bernd Lange und Burkhard Balz, war auch Alt-Bundespräsident Christian Wulff nach Mellendorf gekommen, um im Anschluss an die offizielle Feierstunde mit den Besuchern über europäische Themen zu sprechen. Darüber hinaus lud Bürgermeister Helge Zychlinski den ehemaligen Ministerpräsidenten und Bundespräsidenten Wulff dazu ein, sich ins Goldene Buch der Gemeinde Wedemark einzutragen.

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In seiner Rede ging Wulff unter anderem auf die politischen und gesellschaftlichen Folgen des internationalen Terrorismus ein, auf die Gefahren für die Demokratie durch Radikalisierung und Polarisierung, aber auch durch eine weitreichende Verunsicherung der Gesellschaft. Eine grundlegende Ablehnung gegenüber allem und jedem, eine Entgrenzung der sozialen Gemeinschaft und das Heraufbeschwören jedweder Untergangsszenarien führe zu Hass und Ausgrenzung. Die Demokratie sei nach wie vor die beste aller Staatsformen. Sie dürfe nicht aufs Spiel gesetzt werden.

Mitteilungsfreudige Politiker sprengen Zeitrahmen 

Im Rahmen der Feierstunde hatte die Abiturientin Leonie Gehlhaar die Gelegenheit, den beiden Europapolitiker Balz und Lange zu einer Gesprächsrunde auf die Bühne zu bitten und ihnen Fragen zu aktuellen europäischen Themen zu stellen. In deren Verlauf hatte sie als Gesprächsleiterin allerdings ihre liebe Mühe damit, den vorgesehen Zeitplan einzuhalten, der dank der mitteilungsfreudigen Politiker aus dem Ruder zu laufen drohte. Zum Abschluss blieb aber noch Zeit für alle, der Europa-Hymne zu lauschen, Beethoven`s „Ode an die Freude“ oder auch: „Freude schöner Götterfunken“

Von Dirk Lange

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