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Wedemark

Schüler forschen in der Vergangenheit

Für ihr Engagement in der Erforschung der Vergangenheit hat Caren Marks (Bildmitte) die Projektgruppe des Gymnasiums Mellendorf nach Berlin eingeladen.

Für ihr Engagement in der Erforschung der Vergangenheit hat Caren Marks (Bildmitte) die Projektgruppe des Gymnasiums Mellendorf nach Berlin eingeladen.

Wedemark/Berlin.Das Geschichtsprojekt des Gymnasiums Mellendorf hat sich dem Motto „Die Gegenwart zu verstehen heißt, die Vergangenheit zu kennen“, verschrieben. Die Schüler wurden jetzt kurz vor den Ferien von der Wedemärker Bundestagsabgeordneten Caren Marks nach Berlin eingeladen – als Dank für das besondere Engagement der Gruppe.

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Der Geschichtskurs „Geschichte in der Wedemark. 1930 - 1950“ hatte das Thema „Verfolgung und Ermordung kranker und behinderter Menschen aus dem Gebiet der heutigen Wedemark“ auf einem viel beachteten Symposium im Januar vorgestellt. Darin ging es um die Schicksale von Homosexuellen, Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern sowie Flüchtlingen zur Zeit der Nationalsozialisten und danach.

„Ich freue mich sehr über das Engagement der Abiturienten, die mit ihrem Projekt einen großen Beitrag zur Geschichte der Wedemark beigesteuert haben“, teilte Marks, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesfamilienministerin, am Dienstag mit. „Die Aufarbeitung des Nationalsozialismus im eigenen Lebensumfeld erfordert Mut, trägt zur Aufklärung bei und verhindert die Verharmlosung dieser schrecklichen Zeit.“

Nachdem die Schülergruppe eine Debatte von der Besuchertribüne des Deutschen Bundestags mitverfolgt hatte, trafen sie die Abgeordnete. Marks betonte in dem Gespräch, wie wichtig es sei, auch problematische Sachverhalte anzusprechen und an Lösungen zu arbeiten: So müsste die Zivilgesellschaft gemeinsam mit der Politik für eine starke Demokratie kämpfen. „Damit Rechtspopulismus und Rassismus in unserem Land nie wieder eine Chance haben“, unterstrich Marks.

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Von Sven Warnecke

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