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Wedemark

Schulsporthalle wird erst später fertig

Zum Richtfest begrüßt Bürgermeister Helge Zychlinski auch viele neugierige Schüler und Lehrer.

Zum Richtfest begrüßt Bürgermeister Helge Zychlinski auch viele neugierige Schüler und Lehrer.

Mellendorf. Der Grundstein wurde Anfang April gelegt – nun ist der Richtkranz für die neue Schulsporthalle auf dem Schützenplatz in Mellendorf weithin zu sehen. „Wir bewegen uns nach wie vor unter den drei Millionen Euro Baukosten, die vorgesehen waren“, versicherte Wedemarks Bürgermeister Helge Zychlinski. Das werde alle Ratsmitglieder freuen. Dagegen: Der vorausgesagte Eröffnungstermin Mitte August kann indes nicht mehr gehalten werden.

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Auf der mächtigen Stahlkonstruktion ist jetzt der Richtkranz gesetzt. Zu seinem Richtspruch kann der Zimmermann dort oben keinen Nagel in Holz schlagen.

Auf der mächtigen Stahlkonstruktion ist jetzt der Richtkranz gesetzt. Zu seinem Richtspruch kann der Zimmermann dort oben keinen Nagel in Holz schlagen.

Nicht mehr so richtig im Zeitplan sei man, stellte Bürgermeister Helge Zychlinski jetzt beim Richtfest fest. „Im Herbst wird die Baustelle einigermaßen zeitgerecht fertiggestellt werden“, kündigte der Verwaltungschef nun an. Schüler und Lehrer, die auch zu der Feier gekommen waren, hörten dies nicht so gern, durften in Gedanken aber auch schon mal Fahrt aufnehmen, zu was sie künftig Zutritt haben. „Die Halle wird in erster Linie für Euch gebaut“, bekräftigte Zychlinski. Und dies ist eine Zwei-Felder-Sporthalle, die fast alle Schulsportarten erlaubt, einschließlich Handball. Bei Bedarf kann die Halle in der Mitte geteilt werden, so dass zwei Klassen gleichzeitig spielen können. Aber auch Sportvereine sind außerhalb der Schulbelegungszeiten dort willkommen – und das kostenfrei, betonte der Bürgermeister. Dies sei gute Übung in der Gemeinde Wedemark.

Gemeinde investiert knapp drei Millionen Euro

Eine weiße Stahlkonstruktion präsentierte sich den Gästen, und für den Richtspruch von ganz oben hatte der Zimmerman folglich kein Holz in der Nähe, um einen Nagel einzuschlagen. Das Glas, das er traditionsgemäß zerschellen ließ nach seinem Richtspruch, klirrte unten auf Beton umso besser.

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Das Generalunternehmen Pellikaan, ein seit vielen Jahren erfolgreich arbeitender Sportstättenbauer, errichtet die Halle im Auftrag der Kommune. Im Team Hochbau der Gemeindeverwaltung laufe parallel die Arbeit daran täglich, betonte der Verwaltungschef. „Wir werden eine gut ausgestattete Halle bekommen“, stellte Teamleiterin Susanne Bischoff den Besuchern des Richtfestes schon mal vor Augen. Gerade seien die Farbkonzepte ausgewählt.

Energetisch ist die Sporthalle an die Versorgung des Schulzentrums Mellendorf angeschlossen. Auf dem flach geneigten Dach sei gleichwohl Fotovoltaik vorgerüstet, erklärte Bischoff. Ob dies realisiert wird, könne in einem weiteren Schritt geprüft werden.

Im Stau standen indessen die Vertreter des Unternehmens Pellikaan und verpassten den offiziellen Teil des Richtfestes. Die angetretenen Schulkinder hatten nichts dagegen, dass ihnen der Richtschmaus freigegeben wurde.

Regionale Unternehmen bei Hallenbau aktiv

Das ursprünglich niederländische Familienunternehmen Pellikaan, in nun dritter Generation in Europa tätig, hatte die Gemeinde Wedemark über die öffentliche Ausschreibung als ein Planungs- und Bauunternehmen mit Spezialerfahrung im Sportstättenbau gefunden. Für die Bauausführung, so hatte es bei der Grundsteinlegung geheißen, würden außerdem viele Unternehmen aus der Region mit herangezogen, die schnell reagieren können.

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Im Anschluss an Schulzentrum und Wedemark-Halle entsteht die neue Sporthalle auf dem Schützenplatz.

Im Anschluss an Schulzentrum und Wedemark-Halle entsteht die neue Sporthalle auf dem Schützenplatz.

Mit den Dimensionen des Bauwerks am Roye-Platz, das den Campus W ergänzt, möchte die Kommune auch weiter unter Beweis stellen, wie viel sie in die schulische und außerschulische Bildung in der Wedemark investiert. „Erst vor kurzem haben wir die neue Bibliothek hier eingeweiht. Wir modernisieren Schulgebäude und Kitas in der gesamten Gemeinde“, hielt der Bürgermeister fest. „Zum weiter verbesserten Angebot gehört natürlich auch die Möglichkeit der sportlichen Betätigung, und die schaffen wir hier mit vereinten Kräften."

Von Ursula Kallenbach

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