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Wedemark

Fund in der Wedemärker Feldmark: Wurde Hund erschossen?

Die Polizei in der Wedemark hofft auf weitere Zeugenhinweise zu dem vermuteten Verstoß gegen das Tierschutzgesetz.

Die Polizei in der Wedemark hofft auf weitere Zeugenhinweise zu dem vermuteten Verstoß gegen das Tierschutzgesetz.

Oegenbostel. Ein tot aufgefundener Hund gibt der Polizei in der Wedemark Rätsel auf. Möglicherweise wurde der Vierbeiner erschossen. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet.

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Fachleute in der Tiho untersuchen den Kadaver

Eine Spaziergängerin entdeckte das tote Tier am Sonntagmorgen auf einem Feldweg an der Treiberstraße in Oegenbostel – ohne Halsband und, wie sich später herausstellte, auch ungechipt. Der Hund, bei dem es sich möglicherweise um einen Beagle oder Beagle-Mix handelt, wies laut Andrea Gottschalk, Leiterin des Kriminalermittlungsdienstes der Polizei Mellendorf, eine Verletzung im Brustbereich auf. Da nicht auszuschließen ist, dass es sich dabei um eine Schusswunde handelt, brachte die Polizei den Kadaver zur weiteren Untersuchung in die Tierärztliche Hochschule Hannover.

Als die Nachricht vom toten Hund im Ort die Runde machte, meldete sich ein weiterer Hinweisgeber bei der Polizei: Der Hund soll im Ort bekannt sein, der Hinweisgeber nannte den Namen des vermeintlichen Halters. Die Polizei habe diesen bislang aber nicht befragen können, sagte Gottschalk am Montagvormittag auf Anfrage.

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Da am Kadaver an einigen Stellen schon Tierfraß festzustellen war, vermutet die Polizei, dass der tote Hund bereits einige Tage an dem Feldweg gelegen hatte. Zeugen, die der Polizei bei den Ermittlungen weiterhelfen können, sollten sich unter Telefon (0 51 30) 97 70 im Kommissariat Mellendorf melden.

Von Frank Walter

HAZ

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