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Wennigser Mark

Polizeischule: Zukunft wird „zügig“ geprüft

Die Natur holt sich das Gelände zurück: Seit Jahren steht die Polizeischule leer.

Die Natur holt sich das Gelände zurück: Seit Jahren steht die Polizeischule leer.

Wennigser Mark. Wie geht es weiter mit der alten Polizeischule in der Wennigser Mark? Auf Initiative der Landtagsabgeordneten Kerstin Liebelt hat es ein hochkarätiges Gespräch zu der Zukunft des Gebäudes gegeben. Bürgermeister Christoph Meineke sprach mit dem Niedersächsischen Innenminister Boris Pistorius, Landespolizeipräsident Axel Brockmann und Liebelt. Die Mandatsträgerin nutzte die Plenarwoche, in dem Gespräch auf eines der großen Themen in ihrem Wahlkreis hinzuweisen und an einer Lösung zu arbeiten. „Dieses ist mir besonders wichtig, da es eine Weichenstellung für die örtliche Entwicklung ist“, sagte Liebelte.

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Die Polizeischule verfällt seit einem Jahrzehnt. Seit 2008 versucht das Land, das 5,3 Hektar große Gelände zu veräußern. Ein ernsthaftes Interesse hatte zuletzt die Niedersächsische Landgesellschaft (NLG). Damals wurde bereits ein Konzept für eine ortstypische Bebauung entwickelt, betont Meineke. Zuletzt hatte dann eine Arbeitsgruppe des niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport empfohlen, das Gelände in der Wennigser Mark "langfristig wieder für eine polizeiliche Nutzung herzurichten".

Meineke wies bei dem aktuellen Gespräch mit Pistorius, Brockmann und Liebelt auf die Bedeutung der Polizeischule für die Wennigser Mark hin. Er betonte: „Wichtig ist, dass wir nach Jahren des Stillstandes nun zügig eine Entscheidung bekommen.“ Für die Gemeinde sei die polizeiliche Nutzung genau so vorstellbar wie eine Wohnbebauung. „Sollte Polizeiarbeit nicht in Frage kommen, wären wir mit einer notwendigen Bauleitplanung sofort zur Stelle“, erklärte Meineke. Einen Aufstellungsbeschluss, den Flächennutzungsplan und den Bebauungsplan zu ändern, würde er dem Rat kurzfristig vorlegen. Gegenüber dem Bürgermeister bekräftige die NLG im Vorfeld des Gespräches im Landtag ihre Bereitschaft, das Projekt im Falle des Verkaufes des Areals durch das Land weiter zu verfolgen.

Eine konkrete Richtungsentscheidung konnte der Innenminister noch nicht mitteilen. Er wies darauf hin, dass im Raum Hannover Liegenschaften für die Polizei nicht nur für Ausbildungszwecke benötigt würden. Axel Brockmann sicherte zu, die Prüfung zügig durchzuführen. Ein Zeitraum für deren Abschluss nannte er noch nicht. Gemeinsames Fazit des Gespräches von Liebelt und Meineke: „Wir bleiben dran.“

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Von Lisa Malecha

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