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Wennigsen

Wennigsen soll erste Smartphone-Bank bekommen

Auf der Solar-Sitzbank kann man nicht nur gratis im Internet surfen, sondern auch das Handy kostenlos aufladen.

Auf der Solar-Sitzbank kann man nicht nur gratis im Internet surfen, sondern auch das Handy kostenlos aufladen.

Wennigsen. Wennigsen könnte am Hagemannplatz seine erste Smartbench mit Internetzugang und Ladestation bekommen. In der Barsinghäuser Fußgängerzone gibt es seit diesem Sommer schon drei von diesen intelligenten Bänken. Und auch die Wennigser Ortsmitte würde solch eine WLAN-Bank noch attraktiver machen, ist die Präventionsratsvorsitzende und Grünen-Ratsfrau Barbara Krüger überzeugt. Einen entsprechenden Antrag hat sie jetzt zusammen mit Jonas Farwig (SPD) und Ursula Veit (CDU), die ebenfalls im Wennigser Präventionsrat mitarbeiten, in den Rat eingebracht. Es ist der erste Antrag, der aus diesem Gremium kommt. Eine zweite Solar-WLAN-Bank könnte am Denkmal in Bredenbeck aufgestellt werden, schlägt der Präventionsrat vor.

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Der Präventionsrat hatte die Schüler aus dem 8. und 9. Jahrgang der Sophie-Scholl-Gesamtschule befragt, und dabei war auch der Wunsch geäußert worden nach Treffplätzen mit den Möglichkeiten, die eine Smartbench bieten. An solchen solargetriebenen Bänken kann man sein Handy aufladen und gratis surfen. In die Sitzfläche aus Acrylglas ist ein Fotovoltaikmodul integriert. Dieses produziert Strom, den eine Batterie speichert. Sie hat genug Speicherkapazität, um gleichzeitig mehrere Handys und Tablet-PCs per USB-Kabel oder drahtlos aufzuladen. Mit Sonnenenergie wird auch ein WLAN-Router betrieben, der den kostenlosen Interetzugang ermöglicht. Somit kann man in der Nähe der Bank über freies WLAN im Internet surfen.

In der Ratssitzung wurde der Antrag am Donnerstag noch nicht näher beraten, zunächst sollen sich die zuständigen Fachausschüsse damit befassen. Vielleicht ließen sich Sponsoren finden, sagte Krüger. 5000 Euro kostet so eine Bank mit integriertem Solarmodul. In Barsinghausen wurden sie unter anderem durch die Klimaschutzagentur und Avacon gesponsert.

Oft initiiert und unterstützt auch die Freifunkinitiative durch ein Netz kostenloser WLAN-Internetzugänge, die von Privatpersonen, Kommunalverwaltungen oder auch Unternehmen über einen zusätzlichen, sicheren Freifunk-Router zur Verfügung gestellt werden. Im Rathaus gibt es inzwischen ein WLAN-Netz über Freifunk. Ratsherr Uwe Kopec von der Piratenpartei hatte den Kontakt zu der Initiative aus Hannover hergestellt. Er würde sich auch bei der Anschaffung und Aufstellung von Solar-WLAN-Bänken eine Kooperation mit Freifunk wünschen und hat das in einem eigenen Antrag beantragt.

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Von Jennifer Krebs

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