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Wunstorf

Arbeitskreis Asyl schmiedet neue Pläne

Auch am Büffet diskutieren die Mitglieder des Arbeitskreises Asyl eifrig weiter.

Auch am Büffet diskutieren die Mitglieder des Arbeitskreises Asyl eifrig weiter.

Wunstorf. Sie haben viel vor: Beim Sommerfest des Arbeitskreises Asyl haben die Mitglieder sich über dauerhafte und neue Projekte ausgetauscht. Neue Mitstreiter werden immer gesucht, wie Sprecherin Gerlinde Freyberg anmerkte, „schön wäre beispielsweise jemand, der sich mit dem Thema Ausbildung auskennt und auch denen helfen kann, die nicht mehr zur Schule gehen.“

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Nach den größeren Ankunftswellen 2015/16 ist der Zuzug inzwischen geringer geworden, im laufenden Jahr hat die Stadt Wunstorf bisher 79 Flüchtlinge aufgenommen, wie Stadtsprecher Alexander Stockum berichtet. 22 weitere könnten im dritten Quartal noch dazukommen, um die aktuell zugeteilte Quote zu erfüllen. Seit 2014 seien insgesamt rund 900 Flüchtlinge aller Altersklassen nach Wunstorf gezogen.

Viele von ihnen haben inzwischen die ersten großen Fragen geklärt, sprach- und Integrationskurse absolviert und sind im Alltag angekommen. Nun gehe es darum, Arbeit zu finden, sich auch auf eigene Beine zu stellen. Was die Ausbildungssuche angehe, könne vielleicht auch das Projekt „Ponte Azubi“ im, Haus kirchlicher Dienste in Hannover helfen, sagte Alfred Schröcker, der ebenso wie Freyberg dem Arbeitskreis seit Jahrzehnten angehört. Wer eine Schule besucht, übe da zumindest, Bewerbungen zu schreiben, berichtete Inge Smalian. Birgit Mares regte an, Kontakt mit dem Jobcenter aufzunehmen, um mehr über Hilfestellung für Erwachsene zu erfahren, die noch eine Ausbildung antreten wollen.

Mares berichtete aus dem Café für Flüchtlinge und Einheimische, das Mitglieder des Arbeitskreises jeden Freitag, 10 bis 12 Uhr, in der Geschäftsstelle der Grünen öffnen, Küsterstraße 4. Zum Zuckerfest dort seien vergangene Woche an die 30 Gäste gekommen und hätten sich fröhlich ausgetauscht.

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Gemeinsam mit dem Forum Stadtkirche bereitet der Arbeitskreis Asyl einen Gesprächsabend mit Kazim Erdogan aus Berlin vor. Der Psychologe kümmert sich vornehmlich um das Thema Integration. An dem Abend, der am 30. August, 19 Uhr, in der Stadtkirche beginnt, werde es viel Gelegenheit zu Austausch und Diskussion geben, sagte Schröcker. Der Arbeitskreis bereite einen neuen Fahrrad-Kursus für Frauen und Männer vor, berichtete Freyberg, auch für Absolventen des Anfängerkurses lohne es sich, die Kenntnisse aufzufrischen.

Wer mehr über den Arbeitskreis wissen will, erreicht die Mitglieder über die Internetseite ak-asyl-wunstorf.de, eine Kontaktmöglichkeit findet sich unter dem Menüpunkt „Mitmachen“.

Von Kathrin Götze

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