Hagenburg

Gemeinderat billigt Entwicklungskonzept

Der Hagenburger Ortskern soll in den nächsten Jahren aufgewertet werden.

Der Hagenburger Ortskern soll in den nächsten Jahren aufgewertet werden.

Hagenburg. Die vorbereitenden Untersuchungen für eine Rundum-Erneuerung des Ortskerns sind abgeschlossen. Ob die Gemeinde ihr Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) mit einem Volumen von acht Millionen Euro verwirklichen kann, entscheidet sich voraussichtlich im Herbst.

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Zu gleicher Höhe werden die Gemeinde, der Bund und das Land Niedersachsen die Kosten tragen. Das Förderprogramm von Land und Bund hat speziell die wirtschaftliche Entwicklung einer Kommune im Fokus.

Der Gemeinderat hat während seiner jüngsten Sitzung die Untersuchungen des Planungsbüros Stadtlandschaft und der Deutschen Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft gebilligt. Rund 23,55 Hektar ist das Sanierungsgebiet demnach groß. Es umschließt grob in westlicher Richtung den Bereich zwischen der Langen Straße, Ecke Kanalsdamm, bis zur ehemaligen Gemeindegrenze am Cord-Bothe-Platz in östlicher Richtung. Südlich bildet die Meerbahntrasse die Grenze, nördlich die Grundstücksränder der Häuser an der Langen Straße/Schlossstraße – eingeschlossen noch Mehrzweckhalle und Grundschule.

Gemeindedirektor Jörn Wedemeier und Bürgermeister Dieter Eidtmann hatten anlässlich einer Bereisung des geplanten Gebietes mit einer Kommission aus den zuständigen Behörden den möglichen Förderbereich noch weiter präzisiert.

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Innerhalb dieses als „Ortskern“ bezeichneten Areals sieht das Konzept der Deutschen Stadt- und Entwicklungsgesellschaft sowie des Planungsbüros Stadtlandschaft einige Um- und Neugestaltung von Straßenräumen vor. Zahlreiche blaue Dreiecke signalisieren im Plan die Bausubstanz, an der funktional und/oder gestalterisch etwas getan werden sollte. Vier rote Dreiecke beschreiben Gebäude, die kurz- oder mittelfristig zum Abriss vorgesehen sind.

Für Sanierungen von 24 Privathäusern im Fördergebiet steht eine Summe von rund 1,3 Milllionen Euro bereit. Die Eigenbeteiligung der Hausbesitzer wird aktuell auf 656 000 Euro geschätzt.

Das Erneuerungskonzept sieht auch vor, private, halböffentliche und öffentliche Bereiche aufzuwerten, was zum Beispiel mit der seit Jahren diskutierten Verkehrsberuhigung der Steinhuder-Meer-Straße deutlich werden kann.

Diese Projekte sind geplant

Funktionale Stärkung des Edeka-Marktes und Umfeld, Optimierung der Anbindung an die B 441, Verbreiterung Lüerßendamm, Verkehrsberuhigung Steinhuder-Meer-Straße, Neubau einer Gemeinbedarfs- und Folgeeinrichtung (Ersatz für Mehrzweckhaus), Barrierefreier Ausbau der Meerbahn-Trasse, Sanierung Schlossstraße, Sanierung Neuer Bohnenkamp, Sanierung Graf-Luckner-Weg, Bauliche Aufwertung des Moorgartenweges

Von Jan Peter Wiborg

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