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Wunstorf

Klingende Laternen berichten aus Wunstorfs Geschichte

Geschichte zum Hören: An der Stadtkirche geht es um den Dovekorb.

Geschichte zum Hören: An der Stadtkirche geht es um den Dovekorb.

Wunstorf.So lassen sich 1150 Jahre Stift und Stadt Wunstorf auch ohne ein großes Fest begehen. Ab sofort erklingen an acht Laternen in der Wunstorfer Innenstadt Kapitel aus der Wunstorfer Geschichte. Es ist die dritte Station der Klingenden Laternen, mit denen das Projekt Hörregion Hannover durch die Region zieht.

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Vertreter der Stadt haben das Projekt am Dienstag, 13. April, deshalb zusammen mit Regionspräsident Hauke Jagau (SPD) vorgestellt. „Mit der Hörregion wollen wir die Aufmerksamkeit auf das Hören lenken. Und es ist doch schön, wenn man dabei wie hier auch Neues aus der Geschichte seiner Stadt erfährt“, sagte Jagau. An der Stadtkirche erfuhren die Teilnehmer, was hinter dem dort hängenden Dovekorb steckt und wechselten dann zur Abtei, wo sie etwas über die wechselvolle Geschichte des Gebäudes hörten.

Klingende Laterne Sokoll

Vor der Abtei ist etwas über das Gebäude zu erfahren.

Informationen stammen aus Stadtarchiv

An weiteren Stationen können die Passanten, wenn sie den Bewegungsmelder aktivieren, etwas über das Stift, die Armen von der Wasserzucht, die Wunstorfer Juden und das Markttreiben erfahren. Außerdem hören sie, dass die Steinhuder-Meer-Bahn einst durch die Stadtmitte fuhr. Auch der Streit eines Paares vor dem Ratskeller ist zu hören.

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Stadtarchivar Klaus Fesche hat die Informationen zusammengestellt, auf deren Grundlage Stefanie Krebs die Texte geschrieben hat. Katrin Decker, Michael Westphal und Felix Briegel haben sie dann eingesprochen. Bis Oktober können Spaziergänger die Klingenden Laternen wochentags zwischen 9 und 18 Uhr aktivieren, an den Wochenenden zwischen 11 und 20 Uhr. Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt betonte, dass die Lautstärke so abgestimmt sei, dass niemand gestört werde.

Das Faltblatt mit den acht Stationen lässt sich auf den Internetseiten www.wunstorf.de und www.hörregion-hannover.de herunterladen.

Dort sollen die gesprochenen Texte auch über die Aktion hinaus aufbewahrt werden.

Von Sven Sokoll

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