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Wunstorf

Planänderung: Die neue Volksbank wird kleiner

Während der Bau der Mehrfamilienhäuser auf dem ehemaligen Sölter-Grundstück begonnen hat, braucht die Volksbank noch einige Monate.

Während der Bau der Mehrfamilienhäuser auf dem ehemaligen Sölter-Grundstück begonnen hat, braucht die Volksbank noch einige Monate.

Wunstorf.Während nahe der Aue auf dem Gelände des früheren Autohauses Sölter schon die neue Wohnbebauung entsteht, wird die Volksbank Nienburg wohl frühestens im nächsten Jahr mit dem Bau ihres Projekts beginnen können. Sie hat ihre Planungen verkleinert und verhandelt derzeit noch einmal mit der städtischen Bauverwaltung. „Wir hoffen, dass wir nach der Sommerpause mit der geänderten Entwurf wieder in die politischen Gremien gehen können“, sagte Vorstandsmitglied Markus Strahler.

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Die Genossenschaft will an der Kreuzung Hagenburger Straße/Am Stadtgraben ihre Wunstorfer Geschäftsstelle und darüber Büro- und Praxenräume unterbringen und plant dafür seit rund drei Jahren. „Wir haben dann aber erhebliche Kostensteigerungen verzeichnet. Den bisherigen Plan wollen wir deshalb so nicht mehr umsetzen“, sagte Strahler. Nun soll die Tiefgarage entfallen und nur ein kleiner Keller verbleiben. Ausreichend Parkplätze müssen dafür ebenerdig auf dem Grundstück entstehen.

Verwaltung hat einen Entwurf abgelehnt

Der Rest des Gebäudes wird auch an Nutzfläche verlieren, der genaue Umfang steht derzeit noch nicht fest. Strahler geht von rund einem Fünftel bis zu einem Viertel aus. „Wir wollen an der Charakteristik des Gebäudes aber festhalten.“ Die Architektur ist noch Gegenstand der Verhandlungen mit der Verwaltung.

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Diesen Plan will die Volksbank nicht mehr umsetzen.

Diesen Plan will die Volksbank nicht mehr umsetzen.

Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt berichtete, dass seine Bauverwaltung einen ersten verkleinerten Entwurf nach Absprache mit der Politik als zu schlicht abgelehnt habe. „Wir brauchen an dieser Stelle Qualität und sehen deswegen bestimmte Elemente, die auf jeden Fall bleiben sollten“, sagte Eberhardt. Mittlerweile seien die Planer der Volksbank aber wohl auf dem richtigen Weg.

Für die bisherige Filiale an der Langen Straße hat die Bank derzeit noch keine neuen Nutzer. Strahler geht davon aus, dass sie Eigentümer bleiben wird. Aber nach den jüngsten Entwicklungen wird es jetzt auch noch eine Weile dauern, bis dafür Entscheidungen fallen müssen.

Autohaus-Pleite hat Planungen ermöglicht

Das Autohaus Sölter war Anfang 2015 insolvent. Die Esso-Tankstelle, die teilweise auf dem Gelände gestanden hatte, war schon kurz davor geschlossen worden. Während das Autohaus Kahle die Sölter-Werkstatt an der Hagenburger Straße übernommen hat und derzeit umbaut, wurde der Verkauf Am Stadtgraben eingestellt.

Im März 2016 haben die Volksbank und die Norddeutsche Wohnbau ihr gemeinsames Konzept für das Areal vorgestellt. Sie hatten sich die 5500 Quadratmeter aufgeteilt und wollten außerdem einen Streifen mit überplanen, der noch der Stadt gehörte. Als Ziel wurde ausgegeben, in der zentralen Lage ein städtebaulich prägendes Projekt zu realisieren. Ein halbes Jahr später begann dann der Abriss der Tankstelle.

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Für die beiden Mehrfamilienhäuser der Norddeutschen Wohnbau kam das Planverfahren im Herbst vergangenen Jahres zu seinem Ende, nachdem die Grenze zu den Nachbarn noch einmal überarbeitet wurde. Der Investor plant dort insgesamt elf Eigentumswohnungen. Die Bauarbeiten auf dem Gelände begannen Ebenfalls Ende 2018.

Von Sven Sokoll

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