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Wunstorf

Stadt bemüht sich um Geld für Sporthalle

Die Sporthallen im Barne-Schulzentrum sind schon alt. Die Stadt plant einen Neubau.

Die Sporthallen im Barne-Schulzentrum sind schon alt. Die Stadt plant einen Neubau.

Wunstorf.Die Stadt unternimmt einen neuen Anlauf, den Neubau einer Sporthalle in der Barne mit Bundesförderung finanzieren zu können. Das hat der Erste Stadtrat Carsten Piellusch am Dienstag im Sozialausschuss mitgeteilt. Vor zwei Jahren war ein solcher Plan schon einmal gescheitert.

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Nun hat der Bund ein 100-Millionen-Euro-Programm für kommunale Investitionen für Sport, Jugend und Kultur aufgelegt. Die Stadt hofft daraus auf eine 45-prozentigen Zuschuss zu Ausgaben in Höhe von rund 7 Millionen Euro. Allerdings ist Eile angesagt: Schon bis zum 31. August müssen die Anträge eingereicht sein, die bis zum 20. September noch mit einem Ratsbeschluss bekräftigt werden müssen – das passt, weil der Wunstorfer Rat einen Tag davor tagt.

Am Barnestadion ist unterdessen der entstehende Sanitärpavillon mittlerweile als Rohbau weitgehend fertig. Für einen Kunstrasenplatz beim TSV Luthe bemüht der Verein sich beim Landessportbund um einen Zuschuss zu einer Machbarkeitsstudie.

Piellusch berichtete ausführlich von den laufenden Gesprächen mit der Volkshochschule Hannover-Land. Geprüft wird auf Initiative der Region, unter welchen Bedingungen die berufliche Bildung aus der Einrichtung herausgelöst werden kann. Dabei habe die Region schon zugesagt, das Personal zu übernehmen. Auf die Kunden könnten demnächst allerdings höhere Gebühren zukommen. Dies wird geprüft, weil der Haushaltsplan für das nächste Jahr ein Defizit aufweist.

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Unterstützung fanden im Ausschuss die Umbaupläne für das Stadttheater und eine Erhöhung des Zuschusses für die Musikschule. Dieser soll im nächsten Jahr um 10.000 Euro auf 310.000 Euro steigen und in den vier folgenden Jahren dann jeweils um 5000 Euro. Da die Mitarbeiter weniger Geld als im öffentlichen Dienst bekommen, soll auch dieser Wettbewerbsnachteil damit in den nächsten Jahren etwas abgebaut werden.

Außerdem werden die Regelungen für die Kindertagespflege so geändert, dass auch hier Kinder im Kindergartenalter beitragsfrei betreut werden, wie es auch für die Kitas eingeführt wurde.

Von Sven Sokoll

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