Überleben im Dschungel

„7 vs. Wild“ – alle Infos zur zweiten Staffel der extremen Survivalshow

Youtuber und Survival-Blogger Fritz Meinecke beim Film Festival Cologne in Köln (Archivbild).

Youtuber und Survival-Blogger Fritz Meinecke beim Film Festival Cologne in Köln (Archivbild).

Sieben Kandidaten, sieben Tage Wildnis und nur sieben Gegenstände, um zu überleben: Die Internet-Survival-Show „7 vs. Wild“ entpuppte sich im vergangenen Jahr als Erfolgsserie. Millionen Zuschauer verfolgten das Survivalspiel mit bekannten deutschen Internetpersönlichkeiten, das Youtuber und Survivalexperte Fritz Meinecke 2021 ins Leben gerufen hatte. Nun folgt in diesem Jahr die Fortsetzung von „7 vs. Wild“ mit neuer Umgebung, neuen Kandidaten und neuen Spielregeln.

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Alle Infos zur zweiten Staffel von „7 vs. Wild“.

„7 vs. Wild“: Was ist das Konzept dahinter?

Das Konzept hinter „7 vs. Wild“ ist einfach: Sieben Kandidaten werden in der Wildnis ausgesetzt. Getrennt voneinander und völlig isoliert müssen sie sieben Tage überleben. Dabei sind die Teilnehmer komplett auf sich gestellt. Jeder muss mit sieben vorher ausgewählten Gegenständen und der Kleidung am Körper auskommen. Wer am Ende noch übrig ist, und bei verschiedenen Herausforderungen die meisten Punkte sammeln konnte, ist der Gewinner von „7 vs. Wild“. Das Preisgeld von 10.000 Euro wird für einen wohltätigen Zweck nach Wahl des Siegers gespendet.

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Anders als bei Unterhaltungssendungen wie etwa dem Dschungelcamp oder der Amazon-Prime-Serie „Celebrity Hunted“ sollen die sieben „7 vs. Wild“-Kandidaten völlig auf sich gestellt sein. Keine Kamerateams begleiten die Überlebenden, keine Regieanweisungen erzeugen künstlich Spannung, so der Schöpfer des Formats, Fritz Meinecke. Es ist ein Spiel ums blanke Überleben.

Die Ausstattung der Kandidaten ist minimal. Neben den jeweiligen sieben vorab ausgewählten Gegenständen tragen die Teilnehmer allesamt kleine Actionkameras und eine Taschenlampe, um ihren Kampf ums Überleben dokumentieren zu können. Darüber hinaus steht den Überlebenden für Notfälle ein Erste-Hilfe-Set zu. Verwendet ein Kandidat allerdings medizinisches Equipment, verliert er Punkte. Sollte ein Teilnehmer dringend medizinische Hilfe benötigen oder sein Abenteuer vorzeitig beenden wollen, so kann er das mit einem Telefon und GPS-Sender tun. Damit wird der Kandidat jedoch vom Spiel disqualifiziert.

Was geschah in Staffel eins?

In Staffel eins sind die sieben Teilnehmer in der schwedischen Wildnis ausgesetzt worden. Mit dabei waren im vergangenen Jahr Pascal Bommert („Bommel“), David „Dave“ Henrichs, Survival Mattin, Niklas on Fire, Chris aka Reloadiak, Fabio Schäfer und Fritz Meinecke selbst – viele von ihnen sind Survival- und Outdoor-Blogger. Alle sieben Überlebenden nutzten ihre sieben erlaubten Gegenstände sinnvoll aus – bis auf MMA-Sportler und Mountainbike-Blogger Fabio Schäfer. Der nahm nur ein Messer und Feuerstahl mit in den abgelegenen Wald – mit einstelligen Temperaturen in der Nacht. Sonst brachten die Kandidaten Schlafsäcke, Töpfe, Sägen, Angel-Equipment und andere Überlebensgadgets mit in die einsamen Landschaft Schwedens.

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Bis zum Schluss durchhalten konnten nur drei der Kandidaten: Chris, Survival Mattin und Fritz Meinecke. Alle anderen mussten die Sendung vorzeitig abbrechen. Niklas on Fire etwa, weil er sich bereits am ersten Tag eine Platzwunde zugezogen hatte. Die täglichen Herausforderungen variierten vom Schwimmen nach Zeit über das Bauen eines funktionstüchtigen Floßes bis hin zum Essen von Insekten. Die meisten Punkte sammelte am Ende Fritz Meinecke selbst, der als Gewinner aus der ersten Staffel hervorging.

Die erste Staffel verlief über 16 Folgen und erreichte zwischen 3,5 Millionen und 6,5 Millionen Aufrufe pro Episode. Das Finale lief am 29. Dezember 2021 auf Youtube.

Wo findet „7 vs. Wild“ Staffel zwei statt? Das ist die neue Location

Die zweite Staffel von „7 vs. Wild“ wird auf einer tropischen Insel stattfinden. Meinecke enthüllte in einem Youtube-Video, dass die neue Location das „komplette Gegenteil“ zur schwedischen Insel darstelle. Statt Kälte und Einöde erwarten die Teilnehmer in Staffel zwei Hitze, Regen und gefährliche Tiere, darunter Spinnen, Schlangen, Haie und Krokodile. Das neue Setting soll besonders an klassische Survivalgeschichten wie „Robinson Crusoe“ oder „Lost“ erinnern. Genauere Informationen zu dem Standort möchten Meinecke und sein Organisationsteam aus Sicherheitsgründen noch nicht bekannt geben.

Wann und wo läuft die zweite Staffel „7 vs. Wild“?

Die Dreharbeiten zu „7 vs. Wild“ Staffel zwei haben noch nicht begonnen und sollen ähnlich wie im vergangenen Jahr im August starten. Ausgestrahlt wird die zweite Staffel dann voraussichtlich im November oder Dezember dieses Jahres auf dem Youtube-Kanal von Fritz Meinecke.

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Alle Teilnehmer von „7 vs. Wild“: Wer hat zugesagt, wer hat abgesagt?

Anders als in Staffel eins wird es in diesem Jahr einen Wildcardteilnehmer geben. Da dieser Platz an einen Zuschauer vergeben wird, nehmen in Staffel zwei nur sechs Internetpersönlichkeiten teil. Von Laien über Outdoorfreunde bis hin zu Survivalexperten ist in der diesjährigen Staffel alles dabei.

Bevor „Bulletproof Entrepreneur“ als Kandidat bekannt gegeben wurde, hatte Meinecke zuerst den Meeresbiologen Robert Marc Lehmann für Staffel zwei eingeladen. Lehmann hatte bereits zur ersten Staffel sein Interesse an der Show bekundet. Nachdem dieser allerdings überraschend absagte, sprang der Ex-Soldat Ottogerd Karasch als Teilnehmer ein.

Gegenstände bei „7 vs. Wild“: Fritz Meinicke ändert Regelung - das neueste System erklärt

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Gemeinsam mit Meinecke gilt Ex-Soldat Karasch als Favorit in Staffel 2.

„7 vs. Wild“ Gegenstände: Fritz Meinecke beschließt neues Regel-System

In Staffel zwei von „7 vs. Wild“ soll ein neues Balancing-System zum Tragen kommen. Während in Staffel eins noch sieben beliebige Gegenstände erlaubt waren, kommt jetzt eine sogenannte Tier-List zum Einsatz. Da sich die Erfahrungen der Teilnehmer zum Teil enorm unterscheiden, soll mithilfe des Systems für ein wenig mehr Fairness gesorgt werden. Dabei gilt: Je mehr Survival-Vorerfahrung, desto weniger Gegenstände. In die besagte Tier-List haben sich die Teilnehmer selbst eingeordnet, sie sieht derzeit folgendermaßen aus:

  • Fritz Meinecke - 1 Gegenstand
  • Ottogerd Karasch - 1 Gegenstand
  • Joris - 3 Gegenstände
  • Starlet Nova - 4 Gegenstände
  • Sabrina Outdoor - 4 Gegenstände
  • Sascha Huber - 5 Gegenstände
  • Knossi - 7 Gegenstände

Selbst sehr unerfahrene Kandidaten wie etwa Entertainer Knossi haben so bessere Chancen darauf, die Zeit in der Wildnis erfolgreich zu meistern.

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„7 vs. Wildcard“: Der Gewinner steht fest - Botanik-Experte Joris ist dabei

Neu in diesem Jahr ist die sogenannte „7 vs. Wildcard“: In Staffel zwei wird neben den bisher offiziell eingeladenen Teilnehmenden auch ein Zuschauer als Kandidat teilnehmen. Um sich zu qualifizieren, müssen Interessierte ein rund achtminütiges Bewerbungsvideo einreichen, in dem sie bei einem Abenteuer an ihre Grenzen gehen. Alle Teilnehmenden müssen volljährig und unbekannt sein – Internetpersönlichkeiten mit über 10 000 Abonnenten haben keine Chance, mitzumachen.

Mittlerweile steht der Gewinner der Wildcard fest - das Team um Fritz Meinecke hat sich für den Botanik-Experten Joris entschieden. In seinem Bewerbungsvideo sprach er davon, den Zuschauern Pflanzen und Tiere näherzubringen. Ein Aspekt also, der das bisherige Teilnehmerfeld bereichern dürfte. Auch Survival-Erfahrungen sind bei Joris vorhanden, schon viele Male war er zudem selbst in den Tropen.

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