„Wie auch immer Sie sich entscheiden..."

Musk mit Ultimatum für Twitter-Belegschaft: Lange Arbeitszeiten und harter Einsatz – oder Entlassung

Elon Musk nimmt an der Met Gala in New York teil. (Archivbild)

Elon Musk nimmt an der Met Gala in New York teil. (Archivbild)

New York. Der neue Twitter-Eigentümer Elon Musk hat den verbliebenen Angestellten des Kurznachrichtendienstes eine Art Ultimatum gestellt. Um den Durchbruch zu einem „Twitter 2.0“ zu schaffen, müssten sie äußerst hart und intensiv arbeiten und lange Arbeitszeiten in Kauf nehmen, schrieb Musk in einer E-Mail.

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Sie hätten bis Donnerstagabend Zeit, einen Link unter der Mail anzuklicken, wenn sie dabei sein wollten. Wer nicht antworte, erhalte drei Monate Abfindung. „Wie auch immer Sie sich entscheiden, Danke für Ihren Einsatz, Twitter erfolgreich zu machen“, schrieb er.

Elon Musk: Twitter verschiebt Wiedereinführung des Abo-Häkchens

Twitter wird die Möglichkeit, mit Abo-Zahlungen ein Verifikations-Häkchen zu kaufen, erst in zwei Wochen wieder aktivieren.

Musk hatte Twitter Ende Oktober für 44 Milliarden Dollar übernommen und kurz darauf etwa die Hälfte der Angestellten per E-Mail gefeuert. Er hat angekündigt, die Regeln für Nutzer des Dienstes zu lockern. Es wurde damit gerechnet, dass er noch eine unbekannte Zahl von Arbeitsplätzen für diejenigen streicht, die für die Bekämpfung von Falschinformationen und verletzenden Inhalten verantwortlich ist.

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Musk will Erfolg durch Ingenieurleistung – feuerte aber einen Großteil der Fachkräfte

Das neue Twitter soll laut Musks E-Mail durch Ingenieurleistung zum Erfolg kommen. Die Belegschaft werde künftig größtenteils aus Mitarbeitern bestehen, die „großartige Codes“ schreiben. Allerdings hat eine Reihe von Ingenieuren erklärt, sie seien entlassen worden, weil sie sich kritisch über Musk geäußert hätten.

Kritiker werfen Musk vor, er wolle Twitter zum Tummelplatz für Hassreden und andere Bosheiten machen. Musk versuchte, Werbekunden bei der Stange zu halten, von denen der Großteil der Einnahmen von Twitter kommt. Er versicherte, neue Twitter-Regeln würden nicht zu Inhalten führen, die die Markennamen der Kunden schädigten. Andererseits hat er gedroht, Unternehmen bloßzustellen, die nicht mehr bei Twitter werben.

RND/AP

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